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1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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Zwei Banditen
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Robert Redford
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Special |
D |
2001
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5 Min |
| Regisseur: sundance |
| Über: Robert Redford
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Content:
Am 18. August 1937 wurde in Santa Monica im sonnigen Kalifornien der Sonnyboy schlechthin geboren. Robert Redford verkörperte in seinen Rollen überwiegend den netten, liebenswerten und natürlich gut aussehenden Mann mit großem Herzen. Während Clint Eastwood (==>) mit seinen Figuren eher die Macho-Schiene bediente, Sean Connery (==>) eher den gediegenen Gentleman spielte und Paul Newman ernstere Aufgaben übernahm, ging Redford in seinen Filmen eben als Romantiker und Ewig-Jugendlicher auf. Aktuell lebt er in Utah, wo ihm einiges an Grund gehört, wodurch es ihm leicht fällt, sich zurückzuziehen und sein Privatleben in gewissem Maße geheim zu halten.
Seine Filmrollen aufzuzählen nähme allzu viel Zeit des Lesers in Anspruch. Darum werden hier nun wirklich nur einige markante Punkte in Redfords Karriere beleuchtet. Im Anschluss werden dann auch noch seine Regiearbeiten vorgestellt.
Nach Filmen wie "Hinter feindlichen Linien" und "Barfuß im Park" übernimmt er 1969 in "Butch Cassidy & The Sundance Kid (==>)" die Co-Hauptrolle neben Paul Newman. Aus der Zusammenarbeit entsteht zwischen den beiden eine enge Freundschaft, da sie nebenbei auch noch politisch auf eine Wellenlänge liegen. Mit Richard Nixons Partei wollten die beiden damals nichts zu tun haben. Paul Newman gelangte auf Nixons rote Liste, was er trocken quittierte: "Das ist die höchste Auszeichnung, die ich je erhalten habe." In Deutschland lief der humorvolle und vierfach oscarprämierte Western unter dem Namen "Zwei Banditen". Der nächste Film mit Paul Newman und wiederum unter der Regie von George Roy Hill hieß "The Sting", zu deutsch "Der Clou (==>)". Das klassische Gaunerstück mit einem hohen Anteil an Humor strich 1973 satte 7 Oscars ein, nämlich für "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes Original-Drehbuch", "Beste Ausstattung", "Bester Original-Song-Score", "Bester Schnitt", "Beste Kostüme". Redford war als Johnny Hooker übrigens nominiert, konnte sich gegen Jack Lemmon aber nicht durchsetzen.
1974 "Der große Gatsby". Redford versucht als geheimnisvoller Reicher im New York der zwanziger Jahre seine Jugendliebe zurück zu gewinnen.
Mit George Roy Hill entsteht "Tollkühne Flieger", indem er einen lebensmüden Kunstflieger am Ende der zwanziger Jahre mimt, der am Ende bei Dreharbeiten sein Leben lässt. Der Film bietet packende Unterhaltung, die einem durch die actiongeladenen Flugszenen in den wackeligen Doppeldeckern erst recht den Atem raubt.
Im selben Jahr erscheint auch noch der klasse Polit-Thriller "Die drei Tage des Condor", in dem sich Redford als CIA-Beamter mit tödlichen Ereignissen konfrontiert sieht, die aus seinem eigenen Hause stammen.
1976 "Die Unbestechlichen". Redford deckt zusammen mit Dustin Hoffman ein Komplott in Regierungskreisen auf, was sich in dieser Zeit schnell als Parallele zum Watergate-Skandal um Richard Nixon deuten lässt.
1979 "Der elektrische Reiter". Redford spielt einen heruntergekommenen Ex-Rodeo-Weltmeister, der für Geld jeden noch so clownesken Job annimmt. Als man ein Pferd für einen Auftritt unter Drogen setzt, stiehlt er es und macht sich auf den Weg, es in freier Wildbahn freizulassen.
1980 "Brubaker". In diesem kritischen Film lässt sich Redford vor der Übernahme des Direktorenpostens als Gefangener in dieses Gefängnis einschleusen. Nachdem er am eigenen Leib miterlebt hat, welchen Schikanen und menschenunwürdigen Umständen die Inhaftiereten ausgesetzt sind, versucht er Reformen anzubringen, deren Durchführung aber an staatlichen Eingriffen und industriellem Lobbyismus zum Scheitern verdammt ist.
1984 "Der Unbeugsame". Ein Frühwerk von Regisseur Barry Levinson ("Rain Man", "Wag the Dog", "Sleepers", etc.), indem Redford als alternder Baseballspieler in den 20ern/30ern einen Verein zu sportlichen Höchstflügen antreibt. Mehr ein Märchen, denn eine realistische Erzählung, die aber dennoch gut gefällt.
1985 "Jenseits von Afrika". Der Schmachtfetzen schlechthin um die unglückliche Liebe zwischen Meryl Streep und Robert Redford unter der sengenden Sonne Afrikas. Der Film gewann sieben Oscars, u.a. Bester Film und Beste Regie (Sydney Pollack).
1986 "Staatsanwälte küsst man nicht". Staatsanwalt Redford wird in dieser Krimikomödie von der Strafverteidigerin Debra Winger heftig unter Druck gesetzt.
1992 "Sneakers - Die Lautlosen". Als Martin Bishop leitet er eine kleine Gruppe von Hackern, die für Bezahlung die Sicherheitsschwachstellen von Unternehmen ausfindig machen.
1993 "Ein unmoralisches Angebot". Demi Moore würde für eine Nacht mit Robbie eine Million Dollar bezahlt bekommen. Andere wünschten sich, die eine Million auszugeben, um mit Redford mal allein sein zu können.
1996 "Aus nächster Nähe". Diesmal geht ihm Michelle Pfeiffer ins Netz.
1998 "Der Pferdeflüsterer". Und nun neben den Pferden auch noch Kristin Scott Thomas, der er zuflüstern darf.
Auch als Regisseur darf sich Robert Redford im Erfolg sonnen. Schon sein Regiedebüt im Jahre 1980 "Eine ganz normale Familie" gewinnt den Oscar für "Bester Film" und "Beste Regie", und das in Konkurrenz zu Martin Scorseses Meisterwerk "Raging Bull - Wie ein wilder Stier" mit Robert De Niro (dieser erhielt den Oscar als bester Hauptdarsteller).
1988 "Milagro - Der Kampf im Bohnenfeld". Geschichte um den Aufstand eines kleinen Farmers gegen einen Großunternehmer.
1992 "Aus der Mitte entspringt ein Fluss". Ein presbyterianischer Pfarrer vermittelt in diesem ruhigen Werk seinen beiden Söhnen das Fliegenfischen als Mittel, zur inneren Ruhe zu finden. Einer dieser Söhne, Brad Pitt, wird Redford 2001 in "Spy Game" zur Seite stehen.
1994 "Quiz Show". "Wer wird Millionär?" im Mittelalter der Fernsehhistorie. Die Erzählung eines Skandals in einer Quizshow aus den 50ern, in der den Kandidaten Fragen und Antworten bereits vorher bekannt waren. Tja, ist wohl auch heute noch up-to-date.
1998 "Der Pferdeflüsterer". Zum ersten Mal übernimmt Redford die Hauptrolle in einem von ihm dirigierten Film.
2000 "Die Legende des Bagger Vance (==>)"
An seinem Erfolg will Robert Redford auch junge und mit wenig Geld ausgestattete Filmemacher teilhaben lassen. Oder anders: Mit seinem Sundance-Festival (Sundance ist ein Skigebiet in Utah nahe Salt Lake City) will er den etablierten korrumpierten Regisseuren und Produzenten Hollywoods zeigen, worauf es beim Film ankommt. Nicht Box-Office-Ausdrucke stehen im Vordergrund, sondern die Kunst und die persönliche Hingabe, die Filme zum Leben erwecken soll.
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Fazit: Eine Legende
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