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1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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Manche mögen's heiß
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Oscar 2000 - Die Gewinner
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Special |
D |
2000
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5 Min |
| Regisseur: sundance |
| Über: Oscar 2000
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Content:
Bester Kurz-Spielfilm: "My Mother Dreams the Statan's Disciples in New York"
Bester Kurz-Trickfilm: "The old Man and the Sea"
Bester Kurz-Dokumentarfilm: "King Gimp"
Bester Dokumentarfilm: "One Day in September"
Beste Maske: "Topsy Turvey"
Beste Kostüme: "Topsy Turvey"
Bester Fremdsprachiger Film: "Alles über meine Mutter"
Bester Ton: "The Matrix"
Beste Ton-Effekte: "The Matrix"
Beste Spezial-Effekte: "The Matrix"
Bester Original-Song: "You'll be in my heart" zu "Tarzan" von Phil Collins
Beste Original-Musik: John Corigliano für "Die rote Violine"
Beste Art Direction: "Sleepy Hollow"
Bester Schnitt: "The Matrix"
Beste Kamera: Conrad L. Hall für "American Beauty"
Bestes Drehbuch nach Vorlage: John Irving für "Gottes Werk und Teufels Beitrag"
Bestes Original-Drehbuch: Alan Ball für "American Beauty"
Beste Nebendarstellerin: Angelina Jones für "Durchgeknallt"
Bester Nebendarsteller: Michael Cane für "Gottes Werk und Teufels Beitrag"
Irving G. Thalberg Award: Warren Beatty
Ehren-Oscar: Andrzej Wajda
Beste Hauptdarstellerin: Hillary Swank für "Boys don't cry"
Bester Hauptdarsteller: Kevin Spacey für "American Beauty"
Beste Regie: Sam Mendes für "American Beauty"
Bester Film: "American Beauty"
In den letzten Jahren bekam man immer mehr das Gefühl, dass ein Film nur zwei Dinge haben musste, um erfolgreich zu sein. Erstens eine wahnsinnig große Werbemaschine und zweitens muss er amerikanisch sein. Man war schon am verzweifeln, ob es überhaupt noch wichtig ist, ob ein Film gut ist oder ob es nur mehr wichtig ist, wie sich ein Film promoted. Wie ist sonst ein Erfolg von "Shakespeare in Love" oder "Titanic" zu erklären. Dümmliche Filme ohne irgendwelchen Anspruch, nur da um zu gefallen. Allein die Rede von Gwyneth Paltrow im letzten Jahr hat einem schmerzhaft vor Augen geführt, auf welches Niveau der Oscar gekommen ist. Aber diese Jahr war doch einiges anders. Immerhin ist es schon einmal bemerkenswert, dass "Star Wars" keinen Oscar bekommen hat. Statt dessen wurde eine weitaus jüngere und innovativere Idee gewürdigt. (Vor drei Jahren noch unvorstellbar). Das nächste ist die Gewinnerin der besten Hauptdarstellerin. Hillary Swank hat in "Boys don?t cry" mutig eine Rolle übernommen, die nicht jede in Hollywood machen würde. Wie schnell ist man da in eine Schublade gesteckt, andererseits, wie schnell ist man eine Heulsuse? Ein herzliches Glückwunsch auch für Michael Cane. Es ist in Amerika durchaus nicht selbstverständlich, dass ein Schauspieler, der sich absolut nichts mehr beweisen muss, die Rolle eines Abtreibungsarztes übernimmt. Und das in einer solchen Brillanz, das verdient Respekt und vor allem auch den Oscar. (Sundance möchte an dieser Stelle Michael Cane außerdem dafür danken, dass Tom Cruise nicht gewonnen hat). Die beste Show des Abends kam von Robin Williams. Er sang (in voller Länge!) das Lied "Blame Canada" aus dem Film "South Park". Es war schon ein wunder, dass die ach so biederen Juroren diesen Film überhaupt beachtet haben und ihm sogar eine Oscarnominierung zu teil lassen wurden. Die Vorstellung von Robin war eine erfrischende Abwechslung an dem sonst doch etwas angestaubten Abend. Und vor allem eine brillante Bühnenshow.
Der Gewinner des Abend aber war "American Beauty". Eine Studie über das Leben in den Vorstädten in Amerika. Man sollte sich dabei aber nicht täuschen, von so manchen deutschen Verhältnissen ist das gar nicht einmal so weit entfernt. Ein sehr couragierter Film, der sowohl Komödie als auch Tragödie ist und auch, endlich mal wieder, einen gewissen Anspruch hat. Das Komitee des Oscars hat es endlich wieder geschafft einen Film zu ehren, der nicht viel Geld zur Verfügung hatte und dennoch zu einem der erfolgleichtesten Filme des Jahres wurde, und das zu Recht. Man kann es nicht hoch genug bewerten, dass mit "American Beauty" ein Film in den Kinos ist, dem man anmerkt, dass er mit viel Herzensblut gemacht wurde und den Zuschauer auch wieder etwas fordert? Sicher sind viele abgeschreckt, weil sie Schmalspurkost wie "Titanic" und "Shakespeare in Love" gewohnt sind. Ein mutiger Schritt der Juroren, der beweist, dass der Kinozuschauer doch noch nicht ganz zum anspruchslosen Filmkonsumenten degradiert ist.
Irgendwie bleibt aber noch die Frage, wieso keine der wirklich großen Hollywood Produktionen gewonnen hat. Das ist eigentlich schnell beantwortet. Es gab "Star Wars". Erinnern Sie sich an zwei weitere wirklich große Produktion neben "Star Wars" in dem Jahr? Ich hoffe die "kleinen" Filme haben dieses Jahr genutzt, um sich wieder mehr in den Vordergrund stellen zu können, und nicht von der Hollywoodmaschinerie, die in diesem Sommer wieder auf uns zu kommt überrollt zu werden.
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Fazit:
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