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Darwins Alptraum

Oscar-Gewinner 2006

Specialbild Oscar-Gewinner 2006 Special D 2006 5 Min
Regisseur: Sundance
Über: Oscar

Content:

Bester Hauptdarsteller wurde Philip Seymour Hoffman für seine Rolle als Truman "Capote (==>)". Leer gingen in dieser Kategorie u.a. Heath Ledger ("Brokeback Mountain (==>)") und Joaquin Phoenix ("Walk the Line") aus. Anders als Phoenix als Johnny Cash ergatterte seine Kollegin Reese Witherspoon den Oscar als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle als June Carter in "Walk the Line". Bester Nebendarsteller wurde George Clooney im Thriller "Syriana (==>)", beste Nebendarstellerin wurde Rachel Weisz für den Pharmathriller "Der ewige Gärtner".

Der Oscar für die Beste Regie ging an Ang Lee für "Brokeback Mountain (==>)", nicht jedoch der Oscar für den Besten Film. Den holte überraschend das Rassismus-Drama "L.A. Crash (==>)" (im Orignal nur "Crash"). Der Beste Trickfilm dagegen schien schon im Vorhinein sicher: "Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen". Ebenso setzte sich der Favorit "Die Reise des Pinguine" in der Sparte Bester Dokumentarfilm durch. Und auch dem deutschen Beitrag "Sophie Scholl" gelang kein Sieg. Den Oscar für den Besten ausländischen Film gewann der südafrikanische Beitrag "Tsotsi".

Der hoch gehandelte und mit acht Oscars nominierte "Brokeback Mountain (==>)" errang letztendlich neben der Regie nur die Oscars für das Beste adaptierte Drehbuch und die Beste Musik. "L.A. Crash (==>)" war neben dem Sieg als Bester Film in den Kategorien Bestes Originaldrehbuch und Bester Schnitt erfolgreich.

Die restlichen eher weniger wichtigen Oscars gingen u.a. an "Die Geisha", (Beste Kamera, Beste Kostme und Beste Ausstattung). Das Beste Make-up war in "Die Chroniken von Narnia" zu sehen, der Beste Song war "It's hard out here for a pimp" im Film "Hustle and Flow". Und auch Peter Jackson durfte für seinen "King Kong (==>)" wieder drei Oscars mit nach Hause nehmen: Bester Tonschnitt, Bester Ton und Beste Spezialeffekte.

Als Fazit kann man festhalten, dass die Auszeichnungen dieses Jahr fast diplomatisch vergeben wurden: Fast jeder Film bekam einen Oscar. Dies zeigt schon die Tatsache, dass die Oscars in den vier wichtigsten Kategorien (Film, Regie, Hauptdarsteller(in)) an vier verschiedene Filme gingen. Außerdem holte kein Film mehr als drei Oscars, was ebenfalls eher ungewöhnlich ist. Die prämierten Filme waren zudem keine wirklichen Kassenschlager, sondern preiswert produzierte, kontroverse Themen behandelnde und ambitionierte Filme. Nur der programmierte Blockbuster "King Kong (==>)" schert aus dieser Reihe aus, seine drei Oscars erhielt er aber sowieso nur in technischen Kategorien gegen eine teilweise erbärmliche Konkurrenz wie "Krieg der Welten (==>)" oder "Narnia". Es stellt sich also die Frage, ob diese anspruchsvollen Filme nur ein Strohfeuer waren und sich die auf Kommerz ausgelegten Blockbuster wieder erholen können oder ob Hollywood tatsächlich durch die aufgeheizte politische Lage in den USA noch mehr solche Filme produzieren wird. Die Konkurrenz im Jahre 2006 mit "Superman", "Poseidon", "Fluch der Karibik 2" oder "X-Men 3" ist hart, aber nicht unschlagbar. Wir werden sehen.

Bei den Goldenen Himbeeren, den Razzies, haben übrigens folgende Stars abgesahnt: Tom Cruise und Katie Holmes wurden geehrte für ihre Darstellung als "nervendste Zielscheibe der Klatschpresse". Der Vorsitzende der Himbeeren-Verleihung John Wilson meinte in seiner Laudatio: "Auf dem Eiffelturm einen Heiratsantrag zu machen und dann wie der Affe Coco auf Oprah Winfreys Couch herumzuhpfen, deutet wirklich auf ein ernst zunehmendes Problem hin." Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer, dass sein Film "Krieg der Welten (==>)" auch besch...eiden war. Schlechteste Hauptdarsteller waren Rob Schneider in seinem Hit "Deuce Bigalow: European Gigolo" und Jenny McCarthy in "Dirty Love". Schlechteste Nebendarsteller waren Paris Hilton und ihr famoser Tod in "House of Wax" und Hayden Christensen in "Star Wars - Episode 3 (==>)". Nicole Kidman und Will Ferrell wurden für "Verliebt in eine Hexe" mit dem Preis als schlechtestes Leinwandpaar ausgezeichnet. Schlechtester Film wurde "Dirty Love".
Fazit:

Kommentare:


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