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Special Harrison Ford
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Special |
D |
2002
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5 Min |
| Regisseur: sundance |
| Über: Harrison Ford
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Content:
Im Jahre 1973 engagierte ein aufstrebender junger Regisseur für seinen Fifites-Revival-Film "American Graffiti" einen ebenso jungen Schauspieler, der erst wenige eher winzige Fernseh- und Kinorollen übernehmen durfte. Der Name des Regisseurs? George Lucas! Der Name des Schauspielers? Harrison Ford!
Am 13. Juli 1942 wurde in Chicago als Sohn einer russischen Mutter und eines irischen Vaters Harrison Ford geboren, der sich im Laufe seines Lebens zu einem der größten Stars entwickeln sollte. Nach diesem eher ernüchternden Start der Filmkarriere wollte er diese, noch ehe sie richtig begonnen hatte, auch schon wieder beenden. Er startete stattdessen eine "Karriere" als Zimmermann. Bis zu dem Tag, da ihm George Lucas die Rolle in "American Graffiti" anbot. Denn diese Zusammenarbeit setzte sich im Jahre 1977 fort: Harrison Ford übernahm die Rolle des Han Solo in "Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung". Und mit dieser Figur erlebte er seinen Durchbruch und legte das Fundament zu einem steilen Aufstieg, der von Film zu Film noch anwachsen konnte. Nach "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück" (1980) erhielt er von Produzent George Lucas und dessen Freund und Regiekollegen Steven Spielberg noch eine weitere Rolle, die von nun an untrennbar mit Fords Gesicht verbunden sein wird: Als "Jäger des verlorenen Schatzes" greift er 1981 zu Hut und Bullenpeitsche, bekämpft seine Angst vor Schlangen und lehrt an der Uni "Archäologie". Indiana Jones ("Verdammt! Das ist ein Hundename!") erblickt das Licht der Welt. Ford spielt nach Han Solo somit noch eine der populärsten Figuren der Filmgeschichte.
Auch unter der Führung von Ridley Scott (u.a. "Alien (==>)", "Gladiator (==>)", "1492 - Eroberung des Paradieses") macht er als Rick Deckard in "Blade Runner" im Jahre 1982 eine ausgesprochen gute Figur, ehe er 1983 in "Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter" als Han Solo im wahrsten Sinne des Wortes wiederauferstand. Wiederum ein Jahr darauf stand dann wieder "Indiana Jones und der Tempel des Todes" auf dem Programm. 1985 erhielt er für seine Rolle im Krimi "Der einzige Zeuge" eine Oscar-Nominierung für die Darstellung eines Polizisten, der mit der Hilfe eines kleinen Amish-Jungen einen Mord aufklären muss. Für die "Waffen der Frauen" wechselte Ford 1988 erneut das Genre, diesmal von Krimi zu Komödie, in der er sich mit Sigourney Weaver und Melanie Griffith rumschlagen bzw. rumplagen muss. Nach den Regisseuren Steven Spielberg, Ridley Scott, Peter Weir ("Die Truman Show") und Mike Nochols ("Die Reifeprüfung") folgt ein weiterer hochangesehener Meister dieses Faches: Roman Polanski für den Thriller "Frantic" im Jahre 1988. Ein Jahr darauf gelingt ihm mit Steven Spielberg ein erneuter Blockbuster: "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (==>)", indem sich Ford mit seinem "Vater" Sean Connery (==>) tolle Rededuelle liefert und er auch die Action voll auskostet.
Anfang der 1990er steht er im Drama "In Sachen Henry" vor der Kamera, in dem er einen Mann spielt, der einen Kopfschuss erleidet und sich allmählich erst wieder an die Sprache, an seinen Körper und an seine Umgebung gewöhnen muss. Eine nächste kleine Serie beginnt 1992 mit "Die Stunde der Patrioten", die auf den Romanen von Tom Clancy über den Agenten Jack Ryan basiert. Die "Fortsetzung" dazu folgt 1994 mit "Das Kartell". Dazwischen entstand "Auf der Flucht", für den er als unschuldig des Mordes angeklagter Dr. Kimble flüchtet und von dem (dafür oscar-prämierten) Tommy Lee Jones gnadenlos verfolgt wird.
Das Remake von "Sabrina" allerdings erleidet 1995 an der Box-Office Schiffbruch und gehört nicht unbedingt zu Fords besten Filmen. Und auch "Vertrauter Feind" kann trotz des Co-Stars Brad Pitt 1997 nicht so überzeugen. Wolfgang Petersens "Air Force One" dagegen manövriert Harrison Ford 1997 wieder in sichere Einspielergebnis-Gefilde, auch wenn der Film vor Patriotismus nur so sprudelt, oder: eben, weil der Film vor Patriotismus nur so sprudelt. Die Komödie "Sechs Tage, sieben Nächte" mit Anne Heche ist ganz amüsant anzuschauen, wohl weil die Darsteller ein paar nette Wochen im Urlaubsparadies Hawaii verbringen durften.
2000: Harrison Ford spielt zum ersten Mal eine richtige böse Rolle in "Schatten der Wahrheit (==>)" von Regisseur Robert Zemeckis (==>) und lässt seine Kollegin Michelle Pfeiffer und die Zuschauer so richtig erschrecken.
In Kürze wird "K-19: The Widowmaker" anlaufen, in dem er den Kommandanten eines russischen Atom-U-Boots spielt, das Anfang der 1960er im Atlantik plötzlich erhebliche Probleme bekommt und bedrohlich vor einer Explosion steht.
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Fazit: Laut "People Magazine": "The Sexiest Man Alive"
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