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2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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Kampf der Welten
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Robert Zemeckis
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Special |
D |
2001
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5 Min |
| Regisseur: sundance |
| Über: Robert Zemeckis
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Content:
Nun also erschien der neue Kassenknüller von Robert Zemeckis in unseren Kinos: "Verschollen - Cast away (==>)". Tom Hanks erlebt hier die Schwierigkeiten eines in der Zivilisation fest verankerten Mannes, der nur auf sich allein gestellt und auf die Natur vertrauend Jahre lang auf einer entlegenen Südsee-Insel ums nackte Überleben kämpfen muss. Nicht zuletzt wegen diesem erneuten Erfolg entschieden wir uns, über Zemeckis bisherige Filme mit Schauspielern wie Michelle Pfeiffer, Harrison Ford, Meryl Streep, Goldie Hawn, Bruce Willis, Michael J. Fox, usw. noch mal zu reflektieren.
"Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" (1984):
Dieser "Indiana Jones"-Epigone versetzte Michael Douglas und Kathleen Turner in Abenteuerstimmung. Für die Wahl des Themas, die im Titel ja hinreichend erklärt wird, spielt sicherlich die Freundschaft Zemeckis' zu Steven Spielberg, dem Mit-Initiator der "Indiana Jones"-Reihe, eine große Rolle. Spielberg kann man getrost als seinen Förderer bezeichnen, was sich in den weiteren Jahren noch öfter bemerkbar machte. "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" bietet nette Unterhaltung, kann aber nicht mit dem "Original" konkurrieren. Harrison Ford besetzt als Indy die Rolle des Abenteurers alleine und lässt Nebenbuhlern um diesen Titel keine Chance.
"Zurück in die Zukunft" (1985):
Der erste Teil der erfolgreichen Trilogie machte Michael J. Fox zum Weltstar und brachte Robert Zemeckis den endgültigen Durchbruch. Trotz manchmal fehlender Logik (Zeitreisen und die resultierenden Phänomene lassen doch immer das Herz von Physikern höher schlagen) entwickelt sich aus der Zeitreise-Geschichte auch ein toller Blick auf die USA der fünfziger Jahre. Im Gedächtnis bleibt natürlich die Szene, wenn Marty (Michael J. Fox) in einem Café gefragt wird, wer denn in dreißig Jahren Präsident der USA sein wird. Auf seine Antwort "Ronald Reagan" entgegnet der Fragende entsetzt: "Der Filmschauspieler?!?!?" Der Film lebt von der schauspielerischen Brillanz von Christopher Lloyd als Dr. Emmett Brown, der einen chaotischen, aber durch und durch liebenswerten Charakter darstellt. Und natürlich von den gelungenen Spezialeffekten, denen Zemeckis in seiner Karriere noch einiges zu verdanken haben wird. Durch den Erfolg dieses Filmes wurden 1989 auch noch zwei Fortsetzungen realisiert, die allerdings die Klasse des ersten Teils nicht mehr erreichen konnten. Dennoch bieten auch diese zwei Filme gutes Popcorn-Kino, was sich auch wieder in den Besucherzahlen niederschlug.
"Falsches Spiel mit Roger Rabbit" (1988):
Die Mischung aus Zeichentrick- und Realfilm mit Bob Hoskins und Roger Rabbit in den Hauptrollen erwies sich ebenso wieder als kommerzieller Erfolg. Die doch recht schwache Story und der teilweise doch recht überzogene Comicstil taten also dem Box-Office-Ergebnis keinen Dämpfer. Erneut erwarten den Zuschauer Spezialeffekte en masse, die sich vor allem darin zeigen, dass die gezeichneten und realen Schauspieler nahezu perfekt interagieren und die "Realos" sich bald den Gesetzen der Comicwelt anzupassen haben. Mit diesen Aspekten ergibt sich also ein zwiespältiges Urteil, da man den Film entweder dank seiner abgedrehten Art liebt oder ihn wegen seiner Simplizität lächerlich findet.
"Der Tod steht ihr gut" (1992):
Schonungslos hält Zemeckis in diesem Film mit Bruce Willis, Meryl Streep und Goldie Hawn den vom Schönheits- und Jugendwahn befallenen Hollywood-Stars den Spiegel vors geliftete Gesicht. Streep und Hawn genehmigen sich ein Zauberelixier, das ihnen die Jugendlichkeit bewahrt, und auch Unsterblichkeit bringt. Das nutzt Zemeckis gekonnt aus, um einige tolle Effekte einzubauen, wie das berühmte Loch im Bauch oder den verschlungenen Hals. Besonders witzig erscheint dabei die Selbstironie von Goldie Hawn, die einige Operationen sicher nicht abstreiten kann. Dank der drei famosen Hauptdarsteller würde ich diesen Zemeckis-Film als den gelungensten bezeichnen, denn die versteckten Pointen und Anspielungen vermitteln dem Zuschauer genau die Gefühlsregung, mit dem man den Klischees Hollywoods gegenüber steht: Fassungsloses Kopfschütteln.
"Forrest Gump" (1993):
Was soll man über diesen Film noch groß Worte verlieren. Mit seinen 6 Oscars in den Sparten "Bestes adaptiertes Drehbuch", "Beste visuelle Effekte", "Bester Film", "Bester Regisseur", "Bester Darsteller" und "Bester Schnitt" räumte Zemeckis viele wichtige Auszeichnungen ab, und konnte den Ruhm wirklich ganz gelassen genießen. Auch wenn mir der Film etwas zu langatmig geraten schien, und ich eigentlich nur die Definition der jeweiligen Jahre mittels der in dieser Zeit entstandenen Musik überzeugend fand, entwickelte sich "Forrest Gump" zu einem echten Kassenknüller. Wobei sicherlich auch wieder die dezent eingesetzten und fast schon nicht mehr erkennbaren Spezialeffekte eine Rolle spielten. Einen weiteren wichtigen Aspekt in diesem Zusammenhang stellt die Arbeit mit Tom Hanks dar, der eben in "Verschollen - Cast away (==>)" erneut die Hauptrolle in einem Zemeckis-Film übernahm.
"Contact" (1997):
Jodie Foster befindet sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und auf der Suche nach Leben im Weltall. Eines Tages empfängt sie eine Nachricht von der Wega, in der ihr übermittelt wird, wie ein Raumschiff zu bauen ist, welches in der Lage wäre, die lichtjahrelange Strecke zu überwinden.
Dank toller Schauspielerleistungen und einer für Hollywood ungewöhnlich esoterisch angehauchten Story gefällt auch dieser Film, da er in Zeiten von "Starship Troopers" und "Independence Day" eine optimistische Sichtweise in die Zukunft aufweisen kann (==>).
"Schatten der Wahrheit" (2000):
Als Lückenfüller der Zeit zwischen den "Cast away"-Drehs, in denen Tom Hanks seine Pfunde abspecken musste, entstand dieser Thriller mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer. Mit zahlreichen Hitchcock- und Klassiker-Zitaten angereichert, bietet auch dieser Streich Zemeckis' spannende und unterhaltende Kost. Mehr dazu in der Kritik zum Film (==>).
"Cast Away" (2000):
Und der nächste Erfolg an den amerikanischen Kinokassen. Mit weit über 100 Millionen Dollar in den ersten 3 Wochen lässt sich das eindrucksvoll belegen. (==>)
Auszug aus Filmographie: Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (2) Zurück in die Zukunft (1) Falsches Spiel mit Roger Rabbit (3) Der Tod steht ihr gut (1) Forrest Gump (2) Contact (2) Schatten der Wahrheit (3) Cast Away (2)
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Fazit: Die nächsten Erfolge sind vorprogrammiert.
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