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The Da Vinci Code - Sakrileg

Filmplakat The Da Vinci Code - Sakrileg The Da Vinci Code USA 2006 149 Min
Regisseur: Ron Howard
Schauspieler: Tom Hanks (Robert Langdon), Audrey Tautou (Sophie Neveu), Jean Reno (Bezu Fache), Ian McKellen (Sir Leigh Teabing), Alfred Molina (Bishop Aringarosa), Paul Bettany (Silas), Jürgen Prochnow (André Vernet), Jean-Yves Berteloot (Remy Jean), Jean-Pierre Marielle (Jacques Saunière)
Genre: Thriller
Verleih: Columbia
Homepage: www.sonypictures.de/landing/the-da-vinci-code

Handlung
Note Handlung 4
Besetzung
Note Besetzung 4
Action
Note Action 4
Spannung
Note Spannung 4
Humor
Note Humor 4
Anspruch
Note Anspruch 4
Inhalt:

Der Inhalt folgt praktisch eins-zu-eins dem Roman. Der amerikanische Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) wird in Paris zu einem schrecklichen Mord in den Louvre gerufen. Der Museumsdirektor Jacques Saunière (Jean-Pierre Marielle) wurde erschossen und hat dann mit seinem eigenen Blut noch seltsame Zeichen und Spuren hinterlassen. Inspektor Bezu Fache (Jean Reno) verdächtigt Langdon des Mordes, da Saunière noch „P.S. Find Robert Langdon“ schreiben konnte. Doch wie alles andere verbirgt auch hier die oberflächliche und leicht entschlüsselbare Form einen versteckten Code. Mit „P.S.“ wollte Saunière seine Enkelin Sophie ansprechen, die er immer „Princess“ nannte. Sophie Neveu (Audrey Tautou) ist in der Dechiffrierabteilung der Polizei angestellt und eilt selbst zum Louvre, um Langdon aus den Fängen von Fache zu befreien. Den von der Polizei in Langdons Jacket versteckten Peilsender werfen sie auf einen Lastwagen, so dass die Polizei von einem Fluchtversuch Langdons ausgehend die Verfolgung aufnimmt. In der Zwischenzeit lösen Langdon und Neveu die ersten Rätsel, die Saunière in seinen letzten Minuten noch aufschreiben konnte. Die Suche nach dem Heiligen Gral hat begonnen. Und neben der Polizei sitzen Langdon und Neveu auch bald weitere hartnäckige Männer im Nacken.
Kritik:

Die Formel lautet: „50 Millionen verkaufte Bücher = ein Mordsgeschäft an den Kinokassen“. So ähnlich dachten wohl die Produzenten, als sie die Planungen für die Bestsellerverfilmung begannen. Das funktionierte schon bei Harry Potter (==>) richtig gut und genauso bei „Herr der Ringe (==>)“. Der Haken an der Sache ist, dass es im Grunde egal ist, ob der Film gut ist oder nicht. Die Fans gehen nämlich sowieso ins Kino und lassen sich auch von schlechtesten Kritiken nicht abschrecken, da man sich als Fan selbst davon ein Bild machen will, ob der Regisseur das Buch wirklich so verhunzt hat. Bei „Harry Potter (==>)“ fielen die Verfilmungen angemessen und nett aus, waren aber auch nicht weltbewegend. Peter Jackson allerdings gelang mit seiner Trilogie von „Herr der Ringe (==>)“ ein Meisterwerk. Er verstand es genial, eben dort zu kürzen, wo es nötig war und dort zu ergänzen, wo es förderlich war. Wie fällt nun aber das Urteil über Ron Howard aus?

Um bloß ja keine Fans zu verprellen, filmt Howard die Seiten quasi eins-zu-eins ab. Und genau damit verprellt er die Fans oder wenigstens die Leser des Buches erst recht. Er scheut sich davor, neue Wege zu gehen, Dinge wegzulassen oder andere Interpretationen anzustellen. Wenn man so will, floss bei Peter Jackson seine eigene Vorstellung von Mittelerde ein und er schien sich in diesem Kosmos wohl zu fühlen. Bei Ron Howard hat man das Gefühl, dass er die Vorlage mit Samthandschuhen anfasst und ständig davor Angst hat, sich die Finger zu verbrennen. Daher ist es kein Wunder, dass sich der Film zwei Stunden lang ziiiiiiieht, was übrigens auch für die Leute gilt, die den Roman (noch) nicht gelesen haben. An der oftmals wirklich unerträglichen Langeweile (besonders in Teabings Château) ändern auch die in homöopathischen Dosen eingestreuten Szenen historischer Ereignisse (wie die Kreuzzüge oder die Tempelritterverfolgung) nichts.

Allerdings machten sich im Kino dann doch interessante Unterschiede zwischen Lesern und Nichtlesern bemerkbar. Nichtleser reagierten auf manche Szenen und Erklärungen mit Gelächter. Ereignisse, die man als Leser hinnahm und verdaute, wirken auf der Leinwand plötzlich für viele unfreiwillig komisch. Nicht zu Unrecht. „Sophie, du bist die letzte Nachkommin von Jesus Christus“ klingt ziemlich ähnlich wie „Luke, ich bin dein Vater“. Und auch die Rätseleien von Robert Langdon lesen sich viel besser, im Film kommt einem selbst der sympathische Tom Hanks wie ein neunmalkluger Besserwisser vor. Überhaupt bieten die Schauspieler keine allzu überzeugenden Leistungen. Audrey Tautou darf je länger der Film dauert immer weniger sagen und ändert 130 Minuten lang den Gesichtsausdruck nicht (Dass sie das aber kann, bewies sie in „Wahnsinnig verliebt (==>)“.). Paul Bettany („Ritter aus Leidenschaft (==>)“, „Wimbledon“, „Master and Commander (==>)“) wirkt trotz seiner dämonischen Rolle als fundamentalistischer „Opus Die“-Mönch genauso blass wie sein Albino-Teint. Jean Reno spielt mal wieder einen Polizisten, Jürgen Prochnow mal wieder einen Bösen und Alfred Molina mal wieder einen wohlgenährten Halb-Bösen. Ian McKellen (Gandalf aus „Herr der Ringe (==>)“, Magneto aus „X-Men (==>)“) aber ist die größte Enttäuschung des Films. Der Darsteller des spleenigen Engländers Teabing übertreibt dermaßen, dass er bald nur noch nervt

Diese Verfilmung ist mit Sicherheit technisch brillant und filmisch auf gehobenem Hollywood-Niveau, gelungen darf man sie aber nicht nennen. Eine Eins-zu-eins-Übernahme ist nicht per se gelungen, denn sie übernimmt somit auch die Fehler und Schwächen der Vorlage bzw. setzt erzählerische Mittel nicht in adäquate Bilder um. Ein Beispiel dafür ist Langdons Denken, wenn er einen Code zu enttarnen versucht. Im Roman nimmt man Teil an seinen Irrwegen, seinen Motivationen und seiner Lösung. Im Film sieht man das Rätsel, dann einen nachdenkenden Hanks und schwupps die Lösung. Ein Rätsel allerdings kann er wohl nicht lösen: Nämlich, wieso sich die katholische Kirche über dermaßen zurückhaltenden und kreuzbrave Anspielungen so aufregen kann.
Vergleich: Das Vermächtnis der Tempelritter (==>), Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (==>)
Gesamtnote 4 Fazit: Langweilig und uninspiriert.

Kommentare:

Name: Rudaldi
Titel: Einfach nur mäßig!

Inhalt:
Wer das Buch nicht gelesen hat, ist mäßig begeistert, wer das Buch allerdings gelesen hat, ist maßlos enttäuscht:

Der Film hat etliche Längen, Tom Hanks spielt ziemlich teilnamslos und uninteressiert, es fehlt einfach das gewisse Etwas.


Name: Tuvok
Titel: Filmkritik: The Da Vinci Code - Sakrileg

Inhalt:
Das sagt der Film über die Vergangenheit aus, die Handlung, und ein bisschen These hin und her:

Die geheime Ordensgemeinschaft „Prieuré de Sion“ würde weiters auch nicht nur schriftliche Beweisstücke dieser Verbindung, sondern auch die Gebeine Maria Magdalenas versteckt halten. Außerdem würde das adelige Geschlecht der Merowinger von Christi abstammen und der heilige Gral sei so nicht das legendäre Gefäß, sondern nichts anderes als ein Missverständnis: So heißt heiliger Gral in der ursprünglichen Bezeichnung „sang real“ und meint nichts anderes als königliches Blut. Mit dem „heilige Gefäß“ sei soweit also nichts anderes als der fruchtbare Schoß einer Frau gemeint. Die Degradierung zur Dirne wäre folglich also nur ein doktrinärer Beschluss der Kirche, um ihre Gläubiger durch den Mythos des Gottessohnes besser überzeugen zu können.

Die Unterdrückung des Weiblichen über all die Jahrhunderte war also nichts anderes als ein kalkulierter Schritt, um gegen konkurrierenden Religionen besser vorgehen zu können. Die Prieurè soll außerdem auch noch über eine ansehnliche Liste an „Großmeistern“ verfügt haben, zu denen eben unter anderem auch Isaac Newton und vor allem Leonardo da Vinci gehört haben sollen, der eben in seinen Gemälden unscheinbar die Wahrheit durchsickern lassen wollte. Dieses Vorgehen soll auch Nachahmer gefunden haben und so sollen sich auch in Disneys „Arielle“ unter anderem durch die roten Haare der Meerjungfrau als Symbol des Fruchtbaren und einem vorkommenden Bild, das Maria Magdalena darstellt, ähnliche Verschlüsselungen finden lassen.

ROBERT LANGDON (Tom Hanks) und SOPHIE NEVEU (Audrey Tautou) müssen auf der Flucht ne Menge an Abenteuer bestehen. Captain FACHE (Jean Reno) jagt sie, ein Albino will sie töten, SILAS (Paul Bettany) und Sir LEIGH TEABING (Ian McKellan) ist die letzte Hoffnung, oder doch nicht? Bischof ARINGAROSA (Alfred Molina) ist von der Organisation Opus Dei und will sie töten. Und ANDRÉ VERNET (Jürgen Prochnow) mischt auch noch mit.

Das ist nicht so ganz wahr und der Film ist immer anders als das Buch:

Dan Brown im Buch schreibt anders als im Film gezeigt und hat einige Thesen.



1. Die Christenheit, 3. oder 4. Jahrhundert, es gibt einen Kult um die „Große Mutter“.
2. Maria Magdalena war selber in so einem Kult, hat davon gewusst dass sie verehrt wird und sie ist der heilige Gral.
3. Sie war mit Jesus verheiratet und beide haben eine Tochter.
4. Ihr Körper ist der Heilige Gral. Als Beweis, ein Bild von Da Vinci. „Das letzte Abendmahl“
5. In Frankreich hat es früher einen Ausdruck für den Gral gegeben. Sangreal. Richtig gelesen soll es Sang Real heißen, das heißt Königliches Blut.
6. Angeblich hat ihn erst Kaiser Konstantin göttlich gemacht, und nicht schon seine Jünger die in ihm den Sohn Gottes sahen.
7. Konstantin war ein Eroberer, er hat angeblich erst Jesus zu Gottes Sohn gemacht, und das Konzil von Nicäa im Jahre 325 war dazu da, die Wahrheit zu verschleiern.
8. Die Reliquien von Maria Magdalena, einen Sarg, der ist im 1. Kreuzzug gegen Jerusalem gefunden wurde und in Paris versteckt wurde.
9. Die Geheimgesellschaft „Prieuré de Sion“ wusste davon und hat alles verheimlicht. Gegründet sei sie von Leonardo da Vinci und die Tempelritter waren Ihre Untergebenen zum Schutz zur Wahrung des Geheimnisses.
10. Diese Geschichte stehe in enger Beziehung mit den 1945 entdeckten gnostischen Evangelien von Nag-Hammadi.
11. Es gebe auch heute noch Nachkommen Maria Magdalenas und Jesu in Frankreich.

Also das im Ganzen ist eigentlich nicht übel, aber sehr vieles ist eben falsch an dem Buch, das meiner Meinung nach wichtiger und berühmter ist als Harry Potter. Und wieso sind dann die ganzen Gläubigen und Märtyrer gestorben? Für eine Lüge? So ein Käse. Also der Roman sagt ja, er verbindet Historie mit Fiktion. Das hat er in einem Interview gesagt, der Dan Brown. Die Dokumente die er für sein Buch verwendet sind angeblich alle wahr und keine Lüge, sagt er.

Das meiste hat er aus Erzählungen und Apokryphen, Sagen und Legenden und er hat sich auch einiges dazu einfallen lassen. Z.B. kein einziger Kunsthistoriker der Welt teilt seine Ansicht dass auf der rechten Seite von JESUS im Bild „Das letzte Abendmahl“ die Maria zu sehen ist. Übrigens das Bild ist ja nicht die Szene beim Abendmahl, sondern zeigt die Szene, als er sagt, dass ihn einer verraten wird. Und das hat Da Vinci gezeichnet, nicht wie im Film gesagt wird, dass er gerade Blut und Leib verteilt. Darum gibt es ja auch keinen Kelch auf dem Bild, was im Film natürlich auch untergeht.

Der Jüngling auf dem Bild ist Johannes, er hatte lange Haare, so ist er ja auch beschrieben im Neuen Testament, und keine Maria Magdalena. Wenn man Dan Brown fragt, was er dazu sagt und wieso, dann gibt er einige Bücher an, die 2 Journalisten im US TV geschrieben haben die schon vor ihm so eine blöde These vertreten haben.

Was z.b. total untergeht. Die Legende um den Heiligen Gral entstand erst im Mittelalter und nicht im 1. Jahrhundert wie Dan Brown sagt. Und außer das man in einem Buch aus dem Mittelalter von einem Josef von Arimathäa liest, gibt es keinen Hinweis auf den Gral. Der hat ja das Blut von Jesus ein einer Schale aufgefangen.

Jesus ist laut Buch erst zum Sohn Gottes geworden am 1. Konzil von Nicäa wo Kaiser Konstantin, ein Heide, leider den biblischen Sabbat zum unbiblischen Sonntag erklären ließ, anhand anderer heidnischer Glaubensthesen, und das blieb bis heute erhalten, aber das Konstantin ihn zum Sohn Gottes erklären ließ ist Lüge, so schreibt aber Dan Brown. Übrigens haben 316 Leute gesagt, ja er ist der Sohn Gottes, 2 Leute haben das nicht gemeint, und Dan Brown hat das aber umgekehrt behauptet. Auch ein Blödsinn.

Im Film wird gesagt, das die Bibel lügt das Maria Magdalena nie eine Hure war, das war sie aber, sie hat sich bekehrt, JESUS hat Ihr vergeben, und somit laut Film und Dan Brown lügt also die Bibel, auch ein Blödsinn, das hatten wir schon im Film „Stigmata“. Also nichts Neues. Im Buch ist z.B. was von den Schriftrollen von Nag Hammadi zu lesen, das waren aber Kodizes in Buchform, es gibt Schriftrollen die in Qumran gefunden wurden, also hier hat Dan auch gelogen. Bei den Qumran Rollen handelt er sich um die älteste Abschrift des Buches Jesaja aus dem Alten Testament, und Dan Brown sagt, das diese Schriften eben spiegelverkehrt abgebildet wurden, wahrscheinlich um mehr an Leser zu erhaschen die sich nicht auskennen.

Oder das mit dem Kryptex, das ist eine Art Modewort, das hat Dan Brown eigentlich erfunden. Es hat auch nie was gegeben wo so Essig drinnen ist und die Papyrusrolle zerstört, das macht ja Essig nicht auch wenn er 2.000 Jahre in so einer Rolle verborgen ist, das ist Blödsinn, und herzustellen das war damals nicht so möglich. Es gab zwar die Idee schon im 9. Jahrhundert, aber das was man im Film sieht oder im Buch liest ist ein Blödsinn der nicht machbar ist. Übrigens Essig zerstört nur Papyrus wenn es mit einigen chemischen Stoffen angereichert ist. Dann ist es nämlich eine Säure.


Meine Meinung über den Film und die Schauspieler:

Wow kann ich nur sagen. 147 Minuten Hochspannung, von Anfang bis zum Ende des Abspannes, ein herrlicher Silas, gespielt von Paul Bettany, seine beste Rolle bisher als Albino. Eine Herrliche Leistung von Alfred Molina war das nicht unbedingt, er war nicht oft zu sehen, aber dafür Tom Hanks, wunderbar, und nicht zu vergessen, der Frankreich Export – Audrey Tautou, einfach spitzenmäßig, Die Augen von der Frau, ich glaube ich steche sie Ihr aus und hänge sie mir übers Bett, die Frau ist einfach bezaubernd. Da kann jede andere einpacken, sage ich zu meiner Freundin und sie leert mir Apfelsirup über die Hose, war nicht angenehm, und ich musste es selber auch noch reinigen. Ach diese Frauen.

Sehr gut gespielt von Jean Reno als Polizist, unglaublich, da merkt man, niemand kann gegen den antreten. Er weiß alles und kann alles.

Was im Film z.B. nicht so gut rüberkam. Dan Brown hat ja viel über die Leute geschrieben. Im Film z.B. rast SOPHIE NEVEU zum Tatort, trifft Tom Hanks und gibt ihm das Handy mit einer Nachricht für ihn, da er Ihrer Meinung nach in Gefahr ist, da ja Jean Reno es auf ihn abgesehen hat, da er glaubt er ist der Mörder. Im Buch ist das nicht so schnell, da wird mal einiges über die Leute alle erzählt, wieso die so sind, so kann man sich besser auf die Charaktere einfühlen.

Wieso ist der Film so schnell? Er ist so wie „Das Vermächtnis der Tempelritter“, schnell, unglaubwürdig und einfach viel zu hektisch, der Film sollte spannend sein, und nicht gleich mit so einem grauslichen Mord von Silas stattfinden, dann seine Selbstgeißelung, damit man ja alles genau sieht, wie brutal er sich auspeitscht, meine Güte, in dem Film gehen auch Familien rein. Das fand ich nicht so gut, dafür aber spannend gedreht, auch wenn es mir gefiel, ich denke, einigen Leuten wir das hektische und Brutale nicht so gefallen. Ich kenne zumindest keinen dem es gefällt oder der sehen will wie ein Verrückter Mönch der Opus Dei zugehörig ist, einen von Wunden übersäten Körper hat, der einen Büßergürtel am Schenkel hat, wo das Blut raus rinnt wenn er ihn zuschnürt, der dauernd davon redet das er ein Geist sei, der tötet und mordet und auf dem nicht eingegangen wird, außer einigen Szenen in seiner Kindheit die auch brutal sind, so nach dem Motto, armer Geschlagener Mann, der von Opus Dei aufgenommen wurde, und nun für die mordet.

Bischof Aringarosa den ja Molina spielt ist hier viel zu kurz vorgekommen, man sieht nichts und hört nichts von ihm, außer das er für die Verschleierung der Wahrheit ist, im Buch liest man da schon mehr von ihm da könnte man eigentlich ne Serie draus machen. Und ich fand er ist einfach zu wenig zu sehen gewesen und hat auch nicht so gut gespielt. Da hat mir Ian McKellen viel besser gefallen in seiner zwielichtige überraschungsreichen freundlichen eigenartigen schrulligen Englischen wissbegierigen Art, einfach spitze, der Mann verdient nen Oscar, ja der nimmt das Ernst. Ja das hat Tom Hanks auch, aber der ist eher so eine Art, Arnold Schwarzenegger im Sakko gewesen. Ich habe mir auch gedacht, wieso hat er so ein tolles Gedächtnis, ich bin froh wie jeder anderer Mittlere Mann wenn er sich das Klopapier gemerkt hat das er letztes Mal verwendet hat, und er ist so intelligent, weiß und kann alles und kann sich in Sekundenschnelle verwirrende Dinge vorstellen die mit großen Zahlen oder Buchstabenmengen zu tun hat.

Gut an dem Film hat mir gefallen, dass er so eine Art Verbindung zwischen Mythischem und Wahrheit schafft und obwohl er Lüge ist, ist er sehr spannend gemacht. Richtig reißerisch.

Alles nach dem Film und die Meinungen der Bevölkerung und der Kirche:

Als der Film gedreht wurde, merkte man schon, ups da sind Christen auf dem Kriegspfad, und die wollen das Buch ja nicht. Also da wurde eine Nonne berühmt, die heißt Mary Michael und die hat gebetet, 12 Stunden lange, in Ihrer Anglikanischen Kirche. Sie lebt in Lincoln, England, und sie betete für eine Verhinderung der Verfilmung dieses unchristlichen Buches. Und was ist dann passiert? Es wurde bekannt, Sony hat sich gedacht, Hoppala da muss man was tun, und hat dem Dekan der Kathedrale, Alec Knight einfach 146.000 Euro an Schadenersatz zugewiesen.

Opus Dei als Organisation die mordet ist bei vielen schlecht angekommen. Die Bevölkerung heute ist ja religiös interessiert, aber die Katholische Kirche ist nicht jedermanns Sache, und deshalb ist ja das Buch auch so interessant, da es auch niedere und abartige Christlich verwurzelte Thesen bei einigen Menschen eröffnet, die gar nicht wahr sind, sie sehnen sich nach GOTT aber sie lesen keine Bibel, das passt nicht zusammen, und so hat man gleich das was man sich selber denkt, das Buch, und eine blöde neue These. Und dazu noch das ganze mit Selbstkasteiung, Ultra Moslems ähnliche Zustände bei den Opus Leuten, das ist natürlich alles ein Blödsinn. Die Opus Dei Organisation setzt sich ein den Glaube des Christentums in der Welt zu verbreitern, und nicht gegen den Vatikan zu kämpfen, und deshalb wird es auch einige Unkenrufe noch geben von Seiten der Opus Oberen, denn sie werden da im Film sehr schlecht dargestellt und die Wahrheit die der Bürger nicht wissen will aus Büchern saugt er sich eben aus solchen Filmen raus. Sicher gibt es einigen Strenge Regeln aber von den
45 % Männern und 55 % Frauen sind ca. 70 % verheiratet, der Rest sind Mönche und Nonnen die versuchen Ihr Leben nach Gott zu richten, und die Aussteiger die dann negativ über diese Organisation reden haben natürlich recht, schließlich ist ja heut zu Tage das Wort eines Aussteigers der vielleicht Hasserfüllt ist, in dieser minimal gebildeten Gesellschaft wohl mehr wert als echte Fakten.

Der Sekretär der päpstlichen Glaubenskongregation, Monsignore Angelo Amato, ruft zum Boykott des Films und zur Ergreifung von rechtlichen Mitteln auf. Man regt sich auch öffentlich auf, das Dan Brown gar nicht bei der Organisation nachrecherchiert hat, und einfach so drauf los schrieb und nur das hörte, was Aussteiger sagen.

Und auch das mit den Bußgürteln. Ein Blödsinn. Die Opus Leute sind normale Leute die normal arbeiten, und ja keiner hat jemals gesagt, du darfst das nicht machen, früher zumindest nicht, und es gab Ausnahmen wie Franz von Assisi der sich einiges selber zufügte, aber das sind Ausnahmen, im Buch wird darüber näher eingegangen, das dieses normal ist, sich selber geißeln. Das ‚Opus Dei’ sagt: Bilde dir deine Meinung entsprechend den Menschenrechten und den Lehren der Kirche. Das ist für einen Christen die Vorgabe. Zu den angesprochenen Fragen verweist das ‚Opus Dei’ nur auf Lehrentscheidungen der katholischen Kirche.“

Warum man den Film so aufwertet in der Öffentlichkeit, wieso er boykottiert wird, ist für mich ein Rätsel, so passiert nur eines, jeder will das Buch lesen, jeder wird irre geleitet, jeder glaubt das Buch stimmt, und noch weniger Leute lesen die Bibel. Das ist leider eine gefährliche Sache die das Buch wohl absichtlich erreichen will. Nun mir gefiel der Film aber der Halbgläubige sollte sich lieber vorher über die Dinge im Film erkundigen.

Informationen über den Film, einigen Hintergründe und alles sonst noch so was reinpasst:

Was ich auch schade fand, das die ‚Prieuré de Sion’ existierte, aber ihre angebliche Begründung im Jahr 1099 und die Mitglieder nicht wahr sind. Diese Gruppe trat um 1950 erstmals öffentlich auf und hat sich selbst einen esoterisch-mittelalterlichen Touch aufgelegt und eine eigene Historie geschrieben, für die es keinerlei Beweis gibt.“ Ein gewisser „Pierre Plantard“, der erst vor 6 Jahren verstorben ist, erregte letztes Jahrhundert Aufsehen, da er sich als Großmeister der Prieurè rühmte und auch eine direkte Verbindung zum „heiligen“ Geschlecht der Merowinger vorweisen wollte. Jedoch widerrief er bei einem Prozess alle Aussagen und gestand den Schwindel. Nur wissen davon nicht viele Leute.

Im Buch natürlich anders genauso wie das ganze um Maria Magdalena. Laut Dan Brown hatte der Vatikan eine Geschichtsfälschung betrieben, indem sie Maria Magdalena diskreditiert hat. Angeblich war es die Idee vom Vatikan aus Ihr eine Hure zu machen. Leider wird im Buch nicht darauf eingegangen das sie auch Zeugin bei der Auferstehung von JESUS war. Tja das Buch ist natürlich toll, denn das Buch ist 40 Millionen x verkauft worden.

Lange war nicht klar wer die weibliche Hauptrolle spielen sollte. So wurde angeblich von Chirac persönlich die beste Freundin seiner Tochter, nämlich Sophie Marceau, für die Rolle vorgeschlagen. Diese Aussagen wurden allerdings dementiert und letztendlich wird doch ein Star der „Grand Nation“ als Kryptologin Sophie Neveu zu sehen sein: „Amelie“-Darstellerin Audrey Tautou.

Und Dan Brown wurde auch geklagt. Er wurde von den Autoren „Michael Baigent„ und „Richard Leigh“ beschuldigt, Informationen und Ideen aus deren Buch „The Holy Blood and The Holy Grail“ gestohlen zu haben. Die Klage wurde abgewiesen, Doch wirklich mysteriös ist die Tatsache, dass sowohl der „Da Vinci Code“ als auch das Sachbuch von Leight und Baigent bei „Random House“ erschienen sind, einem Tochterverlag des deutschen Bertelsmann-Konzernes. Wurde die Verhandlung also inszeniert, die dem Verlag nun in beiden Fällen durch den Medienrummel eine unbezahlbare Werbung bot? Jedenfalls schien es, dass nicht einmal der Richter diesen Fall ernst nahm und es sich nicht nehmen ließ, sogar selbst ein Rätsel in den Urteilsspruch einzuweben. Verschwörungen ohne Ende…

Da ja vieles in Paris sich abspielte, hat auch der Tourismus dort viel Zuwachs bekommen, denn jeder will auf einmal nach Paris, ich auch übrigens und ich werde den Louvre umgraben. Übrigens bei der Produktionsfirma Imagine Entertainment ist ja der Chef Brian Grazer sofort auf die Idee nach Lesen des Buches gekommen einen Film darüber zu drehen und hat seinen Freund Ron Howard dazu überredet den Film dann zu drehen. Da wurden gleich 125 Millionen US $ organisiert, und der Film hat erst gerade mal das ganze eingespielt nach 2 Wochen fast. Also ein Flop. Im Buch ist Silas ein Monster, im Film eine Art Menschliches Monster, aber beides wird verabscheuungswürdig dargestellt, aber Bettany war auch ein Fan vom Buch, wie fast alle anderen und wurde dann gleich engagiert.

Mit 150 Bildern vom Louvre wurde alles nachgebaut, sogar der Originale Marmor wurde organisiert, schließlich soll ja alles genau sein, denn der Regisseur Ron Howard ist ja dafür bekannt das jede Kleinigkeit passt wie bereits in „Apollo 13“ bekannt wurde, seinem besten Film bisher. Die Gemälde sind eigentlich Projektionen auf der Wand oder Kopien die nachgemalt wurde, über das Digitale Original darüber.

Im dem Film gibt es ja auch das


Das letzte Abendmahl. Ein Bild? Oder mehr?:

In Dan Browns THE DA VINCI CODE – SAKRILEG liefert Sir Leigh Teabing (IAN MCKELLEN) eine eigenwillige Interpretation des legendären Kunstwerks. Leonardo da Vinci begann sein Werk, eine Auftragsarbeit seines Gönners Ludovico Sforza, Herzog von Mailand, im Jahre 1495 und beendete es 1498. „Das letzte Abendmahl“ ist ein Fresko, das da Vinci direkt auf die Wand des Refektoriums Santa Maria delle Grazie in Mailand malte.

„Das letzte Abendmahl“ misst 4,60 x 8,80 m und hält jenen Moment fest, nachdem Jesus seinen Jüngern verkündet hat, dass einer von ihnen ihn verraten wird. Die natürliche Darstellung der Reaktionen – von Überraschung, Bestürzung bis hin zu Judas’ völlig ausdruckslosem Gesicht – war seinerzeit revolutionär. Das Bild ist anachronistisch, aber Tisch, Tafeltuch, Stühle und Essbesteck sehen so aus, wie sie im 15. Jahrhundert von Mönchen benutzt worden sein könnten.

Leonardo ordnete die Jünger in vier Gruppen à drei Personen an. Christus sitzt in der Mitte, etwas abgerückt. Aus der Perspektive des Betrachters sieht man ein zentrales Dreieck, das auf dem Kopf steht und wiederum gebildet wird aus zwei weiteren Dreiecken. Zu Jesus` Rechten (vom Betrachter aus links) sieht man die feminine Figur eines jungen Apostels– und der Schlüssel zur schockierendsten Enthüllung des DA VINCI CODE. Unglücklicherweise verwendete Leonardo für sein Fresko nicht die herkömmliche Technik, nämlich Tempera –Farben auf nassem Gemäuer. Stattdessen malte er direkt auf die trockene Wand. 1556 schrieb der Historiker Vasari, dass sich der Zustand von da Vincis Meisterwerk so stark verschlechtert hatte, dass nur noch Umrisse zu erkennen waren.

Auf der Suche nach Hinweisen, die beim Öffnen des Kryptex helfen könnten, reisen Langdon, Sophie und Sir Teabing nach London und besuchen die Temple Church, zwischen Fleet Street und Themse gelegen. Die Kirche, 1185 geweiht, war ursprünglich Teil eines Tempels aus dem 12. Jahrhundert, der den Tempelrittern als Hauptquartier in England diente. Die Kirche unterteilt sich in den zentralen Rundbau und das rechteckige Seitenschiff (1240 fertig gestellt). Der Rundbau ist der Grabeskirche in Jerusalem nachempfunden.
Auf dem Boden sind die Bildnisse neun lebensgroßer steinerner Ritter eingelassen. Nach der Zerschlagung des Templerordens 1307 übernahmen die rivalisierenden Johanniter das Gotteshaus, bis sie vertrieben wurden und Heinrich VIII. ihren Besitz beschlagnahmte. Die englische Krone vermietete schließlich einen Teil der Anlage an zwei Jura-Colleges, die Inns of Court, die das Anwesen bis heute nutzen. Temple Church wurde 1941, während des Zweiten Weltkrieges bombardiert und später akribisch wieder aufgebaut, bis hin zu den Marmorsäulen.

Langdons und Sophies Suche endet schließlich in der Rosslyn Chapel in Schottland. Die Kapelle liegt zwölf Kilometer südlich von Edinburgh, in der Ortschaft Roslin, wo einst die Steinmetze untergebracht waren. Die Kapelle wurde 1446 von William St. Clair, Prinz von Orkney erbaut. Ursprünglich hatte er wohl eine weit größere Kirche in Form eines Kreuzes im Sinn, doch nach Sir Williams Tod 1484 wurde die Arbeit daran eingestellt.

Viele Legenden ranken sich um die Kapelle. Eine besagt, dass ihr Erbauer William St. Clair ein Großmeister der Templer war. Eine andere Legende sagt, dass ein Großvater Sir Williams 1398 bis nach Neufundland und Massachusetts gereist ist. Diese Geschichte stützt sich auf Steinmetzarbeiten in der Kirche, die an Mais erinnern – ein Gemüse aus der Neuen Welt, das in England damals noch unbekannt war.

Das schöne Schloss im Film wo Leigh gewohnt hat ist auch toll und wunderschön, ich würde es gerne kaufen. Das Schloss wurde um 1696 für François Mansart (Graf von Aufflay und Venedigs Botschafter unter König Louis XIV.) erbaut; der Besitz umfasst an die 750 Quadratkilometer, mit zwei rechteckigen Seen, Springbrunnen und wunderschönen Gartenanlagen von André le Nôtre, der auch die Gärten von Versailles gestaltete. Die Filmaufnahmen auf dem Schlossgelände wurden in drei Nächten abgeschlossen, der Großteil der Innenaufnahmen (mit Ausnahme der Eingangshalle) entstand in den Shepperton Studios.

Über die Tempelritter und allem anderen gibt es noch viel zu sagen, aber das lasse ich mal lieber. Ich habe einige CGI Effekte gesehen, die haben gut in den Film gepasst, die Musik war nicht überraschend oder berauschend gut, die Darsteller gefielen mir sehr gut, die Idee gefiel mir sehr gut, die Handlung ist natürlich Fiktion mehr nicht, der Film ist ein bisschen anders als das Buch, viel zu schnell, ich habe mir mehr erwartet, aber ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Einige Fragen sind auch da gewesen.

Wieso Sophie überhaupt am Tatort auftauchen konnte und das rechtzeitig ?
Warum die Polizei Langdon nicht sofort korrekt verhaftet, wenn sie so überzeugt von seiner Schuld sind?
Warum die Polizei den wichtigsten Satz am Tatort einfach entfernt, der die Konfrontation des scheinbaren Täters noch erhöht hätte ?
Wieso sie gleichzeitig Sophie und Langdon aus einem Ort wie den Louvre herauslassen, der sehr einfach zu überwachen ist ?

Keine Ahnung, aber noch schwieriger ist die Identifikation mit einer der Hauptpersonen. Was mir nicht gefallen hat ist z.B. das Paul Bettany als Silas so richtig hingekotzt war, so richtig zusammenhanglos, aber er hat mir in der Rolle trotzdem gut gefallen. Der Film ist eigentlich so gesehen zu lange geraten, aber mir hat er trotzdem gefallen, und man kann sich absolut nicht immer mit den Typen im Film identifizieren, zu brutal ist er auch und zu wenig spannend, aber herrlich verschwörerisch und sehr schön von Kamera und Schnitt her für mich, aber sonst zu schnell und hektisch.

So das war es. Der Film ist super mir gefiel er gut und ich vergebe

95 von 100 Punkten

Name: Anonymous
Titel: Re: The Da Vinci Code - Sakrileg

Inhalt:
The Da Vinci Code _ Sakrileg ist ein fantastisches Buch. Es wurde mal Zeit das jemand dieses Thema aufwühlt!!! Ich beschäftige mich schon seid ewigkeiten damit. Doch befor der Film rauskam hat das kaum jemanden interressiert. Aber das ist jetzt vorbei!!! _ Dank Dan Brown. Es entspricht logischer... (Kommentar aufklappen)
Name: Janus
Titel: Re: The Da Vinci Code - Sakrileg

Inhalt:
Ich bin ein Gralshüter!!!!!!!!!
Name: Anonymous
Titel: Re: The Da Vinci Code - Sakrileg

Inhalt:
Gott segne dich und Maria Magdalena!!!!!!
P.S.
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