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16 Blocks

Filmplakat 16 Blocks 16 Blocks USA 2006 105 Min
Regisseur: Richard Donner
Schauspieler: Bruce Willis (Jack Mosley), Mos Def (Eddie Bunker), David Morse (Frank Nugent), Jenna Stern (Diane Mosley), Casey Sander (Captain Gruber)
Genre: Actionkrimi
Verleih: Warner Bros.
Homepage: www.16blocks-derfilm.de

Handlung
Note Handlung 3
Besetzung
Note Besetzung 3
Action
Note Action 3
Spannung
Note Spannung 3
Humor
Note Humor 3
Willis
Note Willis 3
Inhalt:

Der New Yorker Polizist Jack Mosley (Bruce Willis) ist am Ende: Alkoholiker, Versager, körperliches Wrack. Seine Kollegen trauen ihm aber wenigstens zu, den Kleinkriminellen Eddie (Mos Def) zum sechzehn Blocks entfernten Gerichtsgebäude zu fahren. In knapp zwei Stunden müsste dies doch sogar Jack schaffen. Nach wenigen Metern allerdings fallen schon die ersten Schüsse auf Eddie. Gerade noch so kann Jack die Angreifer ausschalten und fordert Verstärkung an. Spätestens jetzt wird ihm klar, dass er, die Niete, absichtlich für den Kurierdienst ausgewählt wurde. Eddie soll gegen einen Polizisten aussagen und daher die Türen des Gerichts nicht erreichen. Doch Jacks Kollegen haben nicht mit seinem wiedererwachenden Gerechtigkeitssinn gerechnet und müssen bald alle verfügbaren Kräfte aufwenden, um Jack und Eddie zu stoppen.
Kritik:

„16 Blocks“ ist so etwas wie ein Best-of verschiedener Bruce-Willis-Filme: Fertiger Bulle à la „Stirb langsam“, aufrechter Kämpfer à la „Tränen der Sonne“, körperlich schmerzunempfindlich à la, naja, wie in eigentlich allen seiner Filme. Dummerweise ergibt diese Mischung nicht zwangsläufig auch wieder einen klasse Film.

Am wenigsten liegt dies an den Schauspielern. Bruce Willis sieht zu Beginn echt kaputt aus. Leichenblass sitzt er da, stiert in seinen Becher Alk und lässt den Ranzen über den Gürtel quellen (wirklich nur ein Kissen?). Dann aber erwacht der John McLane in ihm, das lahme Bein behindert nicht weiter, der Streifschuss an der Schusshand ist ein Kinkerlitzchen und selbst den Wandel vom schwarzen Schaf zum frommen Lämmchen nimmt man ihm ab. Mos Def („Per Anhalter durch die Galaxis (==>)“) übernimmt den Buddy-Part, also den des Dauerquasslers, Humoristen und Nervenden (sozusagen den von Eddie Murphy). Der tolle David Morse („The Rock“, „The Green Mile (==>)“, „Verhandlungssache“) dagegen verkörpert das Klischee vom „bad cop“, der die korrupten Fäden im Polizeigeflecht vertuschen will. Leider bleibt ihm ein ehrenvoller Abgang verwehrt.

Es ist die Handlung, die das Vergnügen beeinträchtigt. Alles wirkt trotz oder vielleicht auch gerade wegen der fast in Echtzeit ablaufenden Handlung behäbig. Die Verfolgungsjagden laufen nach bekanntem Schema ab, ohne auch nur die geringste Überraschung parat zu halten. An der durch und durch von Korruption durchfressenen New Yorker Polizei kann man sich stören, ebenso an der fehlenden Unterstützung für Jack, aber dann kann man den Film auch gleich um 90 Minuten kürzen und den Kronzeugen im Hubschrauber in zwei Minuten zum Gericht fliegen.

„16 Blocks“ ist unterhaltsamer Durchschnitt, mäßig spannend und ohne böse Überraschungen. Aber wenigstens kann man hier mal wieder einen Actionfilm der alten Manier sehen, ohne Computertricks, ohne animierte menschliche Gummibälle und ohne Ballerorgien in Zeitlupe. Ein echter Willis halt.
Vergleich: Lethal Weapon, Inside Man (==>), Stirb Langsam, The Last Boy Scout, Tränen der Sonne, Hostage, Rush Hour (==>), Nur 48 Stunden, L.A. Confidential
Gesamtnote 3 Fazit: Passabler Willis-Film.

Kommentare:

Name: Anonymous
Titel: Re: 16 Blocks

Inhalt:
Ich finde "16 BLOCKS" toll, weil er aus einer relativ ungewöhnlichen Perspektive erzählt: der gute Cop beschützt den Kleinkriminellen gegen die bösen Cops. Spannend ist und bleibt die Frage: Werden die beiden Sympathieträger es zum Gerichtstermin schaffen? Ein Katz-und-Maus-Spiel... (Kommentar aufklappen)


Name: Tuvok
Titel: Filmkritik: 16 Blocks

Inhalt:
Handlung:

JACK MOSLEY (Bruce Willis) hat eine 24 Stunden Schicht am 14. Polizeirevier in New York City hinter sich und muß noch einen Auftrag erledigen, den sein Freund FRANK NUGENT (David Morse) ihm aufhalst. Er soll EDDIE BUNKER vom Gefängnis in das Gerichtsgebäude transportieren, exakt 16... (Kommentar aufklappen)

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