Wir gratulieren Hugh Grant zum 50. Geburtstag |
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1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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101 Reykjavik
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Atanarjuat
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Atanarjuat
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Kanada
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2001
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170 Min
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| Regisseur: Zacharias Kunuk
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| Schauspieler: Natar Ungalaaq, Sylvia Ivalu, Peter-Henry Arnatsiaq, Lucy Tulugarjuk, Madeline Ivalu, Pauloosie Qulitalik, Eugene Ipkarnak, Pakak Innuksuk
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| Genre: Drama
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| Verleih:
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| Homepage: www.atanarjuat.com
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Handlung
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Besetzung
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Action
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Spannung
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Humor
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Anspruch
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Inhalt:
In der Arktis, vor Hunderten von Jahren belegt ein Schamane eine Gemeinschaft einiger Inuit-Familien mit einem Fluch, der fortan Zwietracht sät und den Frieden zerstört. Jahre später verliebt sich Atanarjuat (Natar Ungalaaq) in Atuat (Sylvia Ivalu), die allerdings vor Jahren schon dem Sohn, namens Oki (Peter-Henry Arnatsiaq), des Häuptlings Sauri (Eugene Ipkarnak) versprochen wurde. Deshalb kommt es zu einem Kampf zwischen Oki und Atanarjuat um die Hand der schönen Atuat. Atanarjuat entscheidet den Kampf für sich und wandert mit seiner "gewonnenen" Frau und seinem Bruder Amaqjuac (Pakak Innuksuk) plus Frau weg von der Sippe um den Häuptling.
Einige Zeit verstreicht, doch hat Oki seine Niederlage noch nicht überwunden. Mit zwei Kumpanen macht er sich auf, um seine Schwester Puja (Lucy Tulugarjuk), die zur zweiten Frau Atanarjuats wurde und von diesem wieder vertrieben wurde, zu rächen. Es gelingt ihnen, hinterrücks Amaqjuac zu töten, doch Atanarjuat gelingt die Flucht. Splitternackt läuft er auf dem schneidenden Eis um sein Leben und kann seine Verfolger tatsächlich abschütteln. Völlig ausgepumpt wird er von einer Familie gerettet, die einst ebenfalls zu Sauris Sippe gehörte und sich dann verabschiedete. Sie päppeln Atanarjuat wieder auf. Nach erholsamen Wochen macht er sich auf den Weg zu Oki, um dem Morden endlich ein Ende zu machen und den Fluch endlich loszuwerden.
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Kritik:
Eine große Erzählung aus dem Kulturkreis der Inuit. Authentisch machen den Film nicht nur die Inuit-Schauspieler, sondern vor allem der Regisseur Zacharias Kunuk, der selbst in der Tradition der Inuit aufgezogen wurde. Auch der Drehbuchautor Paul Apak Angilirq (gestorben 1998) entstammt dieser Kultur. Er bastelte aus einer nur mündlich überlieferten Geschichte einen großen Film um Liebe, Verrat und Mord. Es kommt einfach alles vor, was man auch bei Shakespeare erwarten würde. Die Schwester Okis treibt einen Keil zwischen die beiden Brüder Atanarjuat und Amaqjuac, ein Bruder wird kaltblütig und ohne Chance auf Gegenwehr ermordet, der andere muss um sein Leben laufen und bringt dem geschundenen Volk letztendlich dank seiner Cleverness wieder den Frieden zurück.
Zum Glück wurde der Film nicht synchronisiert, sondern im Original, in Inuktitut, belassen und nur mit deutschen Untertiteln versehen. Somit bleibt der halbdokumentarische Stil erhalten, durch den man herangeführt wird an die alte Kultur der Inuit und durch den ihre harte Lebensweise eindrucksvoll gezeigt wird. Auf dieser Basis eines interessanten Völkerkunde-Unterrichts entwickelt sich dann eine Geschichte, die genau so in Europa oder in Afrika stattfinden hätte können. Nur befinden wir uns hier eben in der Arktis, in einer weißen Wüste, die den Lebensrhythmus der Menschen dort nicht nur in der Nahrung beeinflusst, sondern auch im sozialen Gefüge. In einer Eiseskälte ist jeder stets auf den anderen angewiesen, und sei es nur, um dem Anderen Körperwärme zu spenden.
Wer die seltene Gelegenheit hat, diesen Film im Kino anzusehen, wird mitgerissen werden von der atemberaubenden Landschaft und der packenden Geschichte. Nicht umsonst gab es 2002 in Cannes die "Goldene Kamera" für Zacharias Kunuk.
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| Vergleich: : Dancer in the Dark, Othello, Der mit dem Wolf tanzt, Im Land der langen Schatten, King Lear
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Fazit: Ein beeindruckender Film
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Kommentare:
Name: Jimmy
Titel: Re: Atanarjuat
Inhalt: Danke für diese Besprechung! Ihr wart ja leicht zu finden: In Google nur "Atanarjuat" und "Kritik" eingegeben und schon war ich hier.
Ein genialer Film, dem man sich echt nicht entziehen kann.
Ihr habt einen Freund/Fan gefunden.
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