|   |
|
|
|
1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
|
|
|
|
|
|
|
|
The Machinist
|
|
|
|
|
|
Wahnsinnig verliebt
 |
A la folie... pas du tout
|
Frankreich
|
2003
|
90 Min
|
| Regisseur: Laetitia Colombani
|
| Schauspieler: Audrey Tautou, Samuel Le Bihan, Isabelle Carré, Clément Sibony, Sophie Guillemin, Eric Savin
|
| Genre: Psychothriller
|
| Verleih:
|
| Homepage: www.wahnsinnig-verliebt.de
|
| Trailer: hier (??? MB)
|
Handlung
 |
Besetzung
 |
Action
 |
Spannung
 |
Humor
 |
Psycho
 |
Inhalt:
Angélique (Audrey Tautou) schwebt im siebten Himmel. Die junge Kunststudentin ist die Geliebte des gutaussehenden wohlhabenden Kardiologen Loic (Samuel Le Bihan). Dummerweise ist der noch verheiratet, doch Angélique regelt schon alle Angelegenheiten, wenn die beiden endlich geschieden sind. Sie liebt ihn abgöttisch, auch wenn er sie des öfteren mal irgendwohin einlädt und dann gar nicht kommt. Doch dann wird Rachel (Isabelle Carré), die Frau Loics, schwanger. Für Angélique ein hinterlistiges Manöver, da Rachel somit Loic an sich bindet und damit die Liebe zwischen Angélique und Loic zerstört. Vor lauter Verwirrtheit hat Angélique einen Motorroller-Unfall. Eines Tages verliert seine Frau das Kind, Loic wird immer angespannter und schlägt sogar eine Patientin. Als diese mit Gericht droht und am Morgen nach dem Übergriff tot aufgefunden wird, verhaftet man Loic als Hauptverdächtigen. Angélique versteht die Welt nicht mehr und versucht sich mit Gas zu vergiften. Soweit die Fassung also, wie man sie aus Angéliques Perspektive sieht. Der Film wird zurückgespult, und aus der Sicht Loics nochmal erzählt.
Wer den Film noch nicht gesehen hat, soll jetzt aufhören, damit er nicht zuviel von der Handlung erfährt und auch lieber die Kritik überspringen. Für die Angesprochenen also ein Kurzfazit: Anschauen lohnt sich, allein wegen der genial verstrickten Perspektiven beider Hauptdarsteller.
|
Kritik:
Jetzt also die Fortsetzung der Inhaltsangabe:
Loic kennt Angélique gar nicht. Zufällig trifft er sie einmal kurz, als sie auf das Haus der Nachbarn Loics und Rachels aufpassen soll. Immer wieder erhält er mysteriöse Briefe, in denen jemand seine Liebe zu ihm ausdrückt, oder Gemälde, auf denen er als strahlender Held gezeigt wird. Seine Frau wird natürlich eifersüchtig, obwohl Loic absolut unschuldig ist und selbst nicht weiß, wer hinter diesem Psychoterror, der ihn von seiner Frau abtrennen soll, steckt. Das Schicksal schlägt schwer zu, als seine Frau von einem Motorroller angefahren wird, von Angélique also, und das Ungeborene verliert. Irgendwann kommt er ihr allerdings auf die Spur und kann sie vor dem Tod durch das austretende Gas retten. Von nun an ist Angélique noch mehr auf ihren "Engel", der ihr das Leben gerettet hat, fixiert. Als sie bemerkt, dass sie ihn niemals haben kann, will sie auch nicht, dass eine andere Frau ihn hat.
Ach, wie süß ist doch die Amélie gewesen. Ein Film zum Dahinschmelzen, voller schöner Bilder und lustiger Details. Und jetzt kommt Audrey Tautou wieder als nette Studentin mit einer romantischen Ader. Verliebt in einen gutaussehenden Arzt, scheint ihr Leben eine einzige Wonne zu sein. Wir trauern mit ihr, wenn sie auf dem Flughafen wieder von Loic sitzengelassen wird und er nicht auftaucht. Wir verdammen Loic, der Angélique so gefühlskalt und geistig abwesend gegenübersteht. Und seine Frau erst. Hängt ihm einfach ein Kind an, damit er vor lauter schlechtem Gewissen sie nicht verlässt. Doch dann bemerken wir im zweiten Teil des Films, wie falsch wir da doch lagen. Loic ist der perfekte Ehemann schlechthin, er liebt seine Frau, geht mit seinen Patienten nett um und kennt diese Angélique gar nicht. Wir sehen ein: Sie ist wahnsinnig, und verliebt obendrein. Erotomanie nennt man das, sprich krankhafte Fixierung.
Die Schauspieler tragen einen großen Teil dazu bei, dass wir erst Angélique alles abnehmen und mit ihr leiden, und dann Loics Sicht verstehen. Samuel Le Bihan kennen wir aus dem "Pakt der Wölfe (==>)", wo er den holden Ritter spielte, der mit seinem indianischen Kumpel auf Monsterjagd geht. Trotz ihrer Rehaugen, vergleiche auch Winona Ryder, die ihr irgendwie sofort Unschuldigkeit attestieren, kann Audrey Tautou auch anders als in "Die fabelhafte Welt der Amélie (==>)". Sie mimt eine absolut verrückte, besessene junge Frau, die ziemliche Angst verbreiten kann.
Wer Lust auf eine "verrückte" Liebesgeschichte hat, sitzt hier richtig. Wer auf die Fortsetzung von "Amélie" wartet, wird nur die erste Hälfte des Films genießen. Danach verfliegen alle positiven Gedanken wieder.
|
| Vergleich: Durchgeknallt (==>), Shining, Die fabelhafte Welt der Amélie (==>), Eine verhängnisvolle Affäre, Memento (==>)
|
 |
 |
Fazit: Rehaugen sind noch lange kein Garant für eine liebevolle Person.
|
Kommentare:
Bitte beachten!
Kommentare, die gegen die Netiquette verstoßen
(das ist, grob gesagt, alles, was jemand mit normalem Verstand
nicht schreiben würde), sind unerwünscht und werden entfernt!
Das gleiche gilt für Reaktionen auf solche Kommentare!
Das benutzte Bildmaterial unterliegt dem Copyright der jweiligen Filmverleihfirmen.
Das Landgericht Hamburg hat am 12. Mai 1998 im Urteil 312 O 85/98 "Haftung für Links" entschieden, dass durch die Veröffentlichung eines Links auf einer Homepage die Inhalte der gelinkten Seiten mit zu verantworten sind.
Das läßt sich nur verhindern, wenn man sich ausdrücklich von den Inhalten der gelinkten Seiten distanziert.
Dies möchten wir hiermit tun.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von sämtlichen Inhalten der auf movieboard.de gelinkten Seiten, sowie den von dritten Personen erstellten Gästebuch-, Linkarchiv-, bzw. Forumeinträgen. Sollten gegen geltendes Recht verstoßene Inhalte auf movieboard.de verlinkt sein, so geschah dieses unwissendlich. Auf entsprechende Benachrichtigung werde wir selbstverständlich den besorgniserregenden Link (bzw.Text im Forum o. Gästebuch) entfernen.
Datenschutzerklärung
Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung anlässlich Ihres Besuchs auf unserer Homepage ist uns ein wichtiges Anliegen. Ihre Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften geschützt. Nachfolgend finden Sie Informationen, welche Daten während Ihres Besuchs auf der Homepage erfasst und wie diese genutzt werden:
1. Erhebung und Verarbeitung von Daten
Jeder Zugriff auf unsere Homepage und jeder Abruf einer auf der Homepage hinterlegten Datei werden protokolliert. Die Speicherung dient internen systembezogenen und statistischen Zwecken. Protokolliert werden: Name der abgerufenen Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Webbrowser und anfragende Domain.
Zusätzlich werden die IP Adressen der anfragenden Rechner protokolliert.
Weitergehende personenbezogene Daten werden nur erfasst, wenn Sie diese Angaben freiwillig, etwa im Rahmen einer Anfrage oder Registrierung, machen.
2. Nutzung und Weitergabe personenbezogener Daten
Soweit Sie uns personenbezogene Daten zur Verfügung gestellt haben, verwenden wir diese nur zur Beantwortung Ihrer Anfragen und für die technische Administration.
Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen, wenn ihre Kenntnis zur Erfüllung des mit der Speicherung verfolgten Zwecks nicht mehr erforderlich ist oder wenn ihre Speicherung aus sonstigen gesetzlichen Gründen unzulässig ist.
3. Auskunftsrecht
Auf schriftliche Anfrage werden wir Sie gern über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten informieren.
Sicherheitshinweis:
Wir sind bemüht, Ihre personenbezogenen Daten durch Ergreifung aller technischen und organisatorischen Möglichkeiten so zu speichern, dass sie für Dritte nicht zugänglich sind. Bei der Kommunikation per E Mail kann die vollständige Datensicherheit von uns nicht gewährleistet werden, so dass wir Ihnen bei vertraulichen Informationen den Postweg empfehlen.
|