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1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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Verdammt in alle Ewigkeit
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The Beach
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The Beach
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USA
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2002
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110 Min Min
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| Regisseur: Danny Boyle
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| Schauspieler: Leonardo DiCaprio, Virginie Ledoyen, Guillaume Canet, Robert Carlyle, Tilda Swinton
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| Genre: Abenteuerfilm
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| Verleih:
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| Homepage: www.thebeach-derstrand.de
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Handlung
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Besetzung
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Action
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Spannung
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Humor
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Gewalt
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Inhalt:
Der amerikanische Rucksacktourist Richard (Leonardo DiCaprio) macht in Thailand Bekanntschaft mit dem verrückten Daffy (Robert Carlyle), der ihm von einem verborgenen unentdeckten Inselparadies erzählt, das von etwa 30 jungen Aussteigern in einer Art Kommune bewohnt wird. Richard hält das alles für Hirngespinste und legt sich lieber wieder schlafen. Am nächsten Morgen findet er an seiner Tür eine gezeichnete Karte von Daffy mit der Position des Strandes. Er betritt Daffys Zimmer, der sich in der Nacht die Pulsadern aufschnitt und nun tot in seinem Blut liegt. Hierauf beschließt Richard, die Insel finden zu müssen. Mit dem französischen Pärchen Francoise (Virginie Ledoyen) und Etienne (Guillaume Canet) versucht er zur Insel zu gelangen, was sich als schwierig verweist, da diese als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Mit kleinen Bestechungen gelangen sie zu einer Nachbarinsel, von der aus sie den letzten Kilometer schwimmend in Angriff nehmen.#
Auf der Zielinsel angekommen, schlagen sie den Weg zum Strand ein, wobei sie auf ihrem Weg eine Hanfplantage, deren Wächtern sie gerade noch unentdeckt entkommen, und eine Klippe überwinden müssen. Als sie es doch endlich wagen, die Klippe runterzuspringen, werden sie auch schon von Keaty begrüßt, der sie gleich in das Zentrum der Insulaner begleitet. Viele Monate läuft alles bestens, bis Sammy und Zeph auf der Nachbarinsel auftauchen. Diesen steckte Richard am Tag vor seiner Überfahrt noch eine Karte mit dem Strand zu, was er allerdings vor allen anderen außer der Kommunenanführerin Sal (Tilda Swinton) bisher verborgen gehalten hatte. Als Sammy und Zeph samt Begleitung nun auch noch auf der Aussteigerinsel ankommen, erledigt sich dieses Problem für Richard damit, dass sie von den Plantagenwächtern einfach abgeknallt werden.
Aus Wut über diese Neuankömmlinge stürmen die Wächter aber das Dorf der Kommune, und ihnen wird von Sal deutlich gemacht, wer denn diese Karte angefertigt hatte. Der Anführer der Wächter entlädt seine Pistole wie beim Russisch Roulette bis auf eine Kugel und drückt sie Sal in die Hand. Wenn sie gegen Richard abdrückt (egal ob die Kugel rausschießt oder nicht), dürfen alle bleiben; wenn sie sich weigert, müssen alle verschwinden. Und sie drückt ab.
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Kritik:
Erstmal zur Geschichte der Dreharbeiten: In einem Nationalpark Thailands befindet sich die Insel Phi Phi Le mit dem wahren Traumstrand Maya Beach. Diesen fanden aber die Macher nicht geeignet, um dort drehen zu können, drum fuhren sie schweres Gerät an, und planierten, baggerten und zerstörten. Genau das kritisiert das Buch , die Ausbeutung der Natur durch immer neue touristenschwemme, die in ihrem Amüsierungsdrang keine Rücksicht mehr auf natürliche Gegebenheiten nehmen wollen, sondern alles ihrem Geschmack anpassen wollen, und genau das vollzog nun auch das "Beach"-Team, die den Strand ihren Ansprüchen anpassten, egal, welchen Schaden man damit anrichtete: Nach Abschluss der Dreharbeiten verabschiedete sich der Strand durch einen normalen Monsunregen ins Meer, da die Wurzelgeflechte fehlten, die den Strand bindend durchzogen. Da fällt einem sofort ein Zitat aus dem Buch ein: "Denk nicht darüber nach, was dein Strand für dich tun kann, sondern was du für den Strand tun kannst" in Anlehnung an JohnF. Kennedy.
Nun zur Kritik am Film: Wer das Buch gelesen hat, freut sich zu Beginn, dass alles wirklich parallel verfilmt wurde. Als dann aber Richard mit Francoise und Sal ins Bett steigt, stutzt man zum ersten Mal. Später ereignet sich der Unfall der drei Schweden, die von einem Hai angegriffen wurden, und man entdeckt wieder Gemeinsamkeiten. Und zuletzt stürmen die Marihuana-Wächter die Kommune und der Schluss weicht komplett vom Buch ab. Mit Rücksicht auf alle Leonardo DiCaprio-Fans verzichtete man beim Ende auf Leichenschändung und Amokläufe, da man ihnen wahrscheinlich bei den zerfetzten Schweden bereits genug zugemutet hat. Die im Buch geschilderten Tagträume Richards, der die Beobachtung der Wächter und der auf der Nachbarinsel wartenden Sammy und Zeph nach dem Film "Apocalypse Now" imitiert, können natürlich auf Zelluloid nicht so genial beschrieben werden wie im Buch, dennoch wurde die Affinität Richards zu Videospielen toll umgesetzt, indem man einen pixeligen DiCaprio beim Lauf durch einen Computerdschungel Punkte sammeln ließ. Überhaupt zeichnet es sich ab, dass zwar die Aussteiger auf viele Annehmlichkeiten verzichten, nicht aber Kricketergebnisse, Tampons oder Zahnpasta missen wollen.
DiCaprio-Fans, die einen romantischen Typen im Stile von "Titanic" erwarten, erhalten eine klatschende Ohrfeige mitten ins Gesicht. Denn trotz aller Betterlebnisse bleiben vor allem seine Drogentrips hängen, die ihn mit Rambobinde durch den Dschungel hetzen lassen und ihn immer wieder in Tagträume führen, in denen er auf Daffy trifft. Auch der nicht gerade zimperliche Umgang des Regisseurs Danny Boyle mit Blut lässt so manche sicherlich erschaudern. Boyle wurde bekannt durch seinen klasse Film "Trainspotting" und "A Life less ordinary", auch das Vorhaben, das Buch "The Beach" von Alex Garland zu verfilmen, erwies sich als tolle Idee. Aber warum, Herr Boyle, zerstörten sie für ein paar wenige Einstellungen einen unter Naturschutz stehenden Strand???
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| Vergleich: Herr der Fliegen, Apocalypse Now
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Fazit: Keine getreue Verfilmung, aber trotzdem ein guter Film mit dem bitteren Nachgeschmack der Zerstörung eines Naturparadieses
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