Wir gratulieren Hugh Grant zum 50. Geburtstag |
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1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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Die Ritter der Kokosnuss
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Der Anschlag
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The Sum of all Fears
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USA
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2002
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115 Min
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| Regisseur: Phil Alden Robinson
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| Schauspieler: Ben Affleck, Morgan Freeman, James Cromwell, Liev Schreiber, Bridget Moynahan, Alan Bates, Ciaran Hinds, Philip Baker Hall, Ron Rifkin
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| Genre: Actionthriller
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| Verleih:
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| Homepage: www.sumofallfearsmovie.com
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| Trailer: hier (??? MB)
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Handlung
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Besetzung
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Action
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Spannung
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Humor
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Realität
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Inhalt:
Der CIA-Mann Jack Ryan (Ben Affleck) steht am Anfang seiner Laufbahn und hat sich durch ein Dossier über den potentiellen russischen Präsidenten-Nachfolger Nemerov einen Namen gemacht. Als der alte Präsident, aufgrund seiner Alkoholabhängigkeit, stirbt, übernimmt eben dieser Alexander Nemerov (Ciaran Hinds) das Ruder Russlands. CIA-Boss William Cabot (Morgan Freeman) schleift seinen Schützling Ryan zu einer Unterredung mit Senatoren mit, um diesen die neuen Machtverhältnisse in Russland verständlich zu machen und sie davon zu überzeugen, dass sie mit Nemerov einen sehr akzeptablen Widerpart gefunden haben.
Doch da laufen in Washington auch schon erste besorgniserregende Meldungen ein: drei Atomwaffen-Spezialisten verschwunden und ein Giftgas-Anschlag in Grosny (der allerdings von Militärs durchgeführt wurde, die Nemerov nicht mehr im Griff hatte). Wirklich dahinter steckt aber eine Neo-Nazi-Organisation, die die beiden Supermächte gegeneinander ausspielen will, um sie zu schwächen (oder zu vernichten) und die Weltherrschaft übernehmen zu können. Von dieser ahnt aber bislang noch kein Mensch. Die haben in Moskau und Washington genügend andere Probleme, als in einem Football-Stadion in Baltimore eine Atombombe gezündet wird und sich Ost und West mit gewaltigen Machtgebärden an den Rand des atomaren Gegenschlags begeben. Zum Glück deckt Jack Ryan langsam die wahren Verursacher des Anschlags auf und darf die Welt retten.
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Kritik:
Gleich mal wieder die Vorbemerkung: Der Film entstand vor dem 11. September und sowieso schrieb Tom Clancy den Roman "The Sum of all Fears" noch länger vorher. Und die arabischen Drahtzieher wurden auch bereits vor diesem Datum gegen Neo-Nazis ausgewechselt. Wer also diese Bedrohung darstellt, ist egal. Vom Wahn geleitet sind beide, und in ihren Zielen unterscheiden sie sich vielleicht auch gar nicht so sehr.
Als Zuschauer weiß man stets mehr als die Protagonisten, bzw. weiß man von Anfang an, wer wirklich hinter diesen Terroranschlägen steckt. Vor allem ist man darüber im Bilde, woher das Plutonium der Baltimore-Bombe stammt. Im 6-Tage-Krieg übergab das US-Militär eine Atombombe an die israelische Armee, die mit dieser zu einem Patrouillenflug startete. Der Jet stürzte ab, und nun erst wurde die Bombe gefunden und gleich weiterverkauft an einen Mittelsmann der Neo-Nazis. So tötete letzten Endes wieder einmal amerikanische Waffenunterstützung die eigenen Leute. Vergleiche auch Afghanistan und Irak. Und genau solche kritischen Untertöne hätte ich am wenigsten erwartet. Ganz offensichtlich werden diese Missstände angeprangert. Alles läuft erstaunlich kühl ab, auch nach dem Atombomben-Anschlag, und endet nicht gleich in patriotischem Geplänkel.
Und dieser Film entstand auch vor Ben Afflecks Alkohol-Entziehungskur, denn, schon mit Kleidung erkennbar, hat er die Körperform à la Waschbrett verloren. Demzufolge kein Wunder, dass er nicht das T-Shirt auszieht (Was sich ja manche Stars in ihren Verträgen garantieren lassen, mindestens einmal den durchtrainierten Oberkörper zu präsentieren. Tom Cruise will vertraglich sogar festgehalten haben, sich mindestens einmal im Film beim Buch lesen erwischen zu lassen.). Affleck führt also die Auftritte von Alec Baldwin ("Jagd auf Roter Oktober") und Harrison Ford ("Das Kartell", "Die Stunde der Patrioten") als Jack Ryan gekonnt fort. Nach "Pearl Harbor (==>)" also sein nächster Blockbuster. Im zur Seite stehen altgediente Schauspieler wie Morgan Freeman ("Sieben (==>)", "Miss Daisy und ihr Chauffeur", "Im Netz der Spinne (==>)"), James Cromwell ("L.A. Confidential", "Ein Schweinchen namens Babe", "The Green Mile (==>)") oder Alan Bates ("Gosford Park (==>)", "Mothman Prophecies (==>)").
Somit kann man den Film sowohl allen Krimi-Fans als auch Politfilm-Interessierten empfehlen. Actionfans kommen ebenso auf ihre Kosten, müssen aber ihre Aufmerksamkeit auch auf die Handlung richten. Nochmal sei versichert, dass hier, ganz im Gegensatz zum vielleicht bestehenden Vorurteil, nicht dem amerikanischen Patriotismus gehuldigt wird.
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| Vergleich: Arlington Road (==>), Jagd auf Roter Oktober, Das Kartell, Die Stunde der Patrioten, James Bond - Die Welt ist nicht genug (==>)
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Fazit: Unerwartet (und unverhofft) gut
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Kommentare:
Name: Bubbax84
Titel: Re: Der Anschlag
Inhalt: Also der film ist zwar ganz gut, aber ich habe ihn mir nach all diesen lobeshymnen etwas besser vorgestellt.
Name: Dietmar Kesten
Titel: Re: Der Anschlag
Inhalt: ÜBER DAS VERSAGEN DER SPRACHE IM KRIEG
von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 4. APRIL 2003.
Im August 2002 kam ein Film in die Kinos, der sich als
hemmungslose Unterwanderung des fast schon vergessenen
Schocks des 11. September 2001 verstehen wollte,
‚Der Anschlag’ mit Ben AFFLECK.
Der Film... (Kommentar aufklappen)
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Titel: pbrafe2@microsoft.com
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