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Plan 9 aus dem Weltall

A.I. - Künstliche Intelligenz

Filmplakat A.I. - Künstliche Intelligenz A.I. - Artificial Intelligence USA 2001 145 Min Min
Regisseur: Steven Spielberg
Schauspieler: Haley Joel Osment, Jude Law, Frances O´Connor (II), Sam Robards, Jake Thomas, William Hurt
Genre: Sci-Fi-Drama
Verleih:
Homepage: www.ai-derfilm.de
Trailer: hier (??)

Handlung
Note Handlung 4
Besetzung
Note Besetzung 4
Action
Note Action 4
Spannung
Note Spannung 4
Humor
Note Humor 4
Kitsch
Note Kitsch 4
Inhalt:

In einer zeitlich nicht genau definierten Zukunft ist die Erde durch das Abschmelzen der Pole zum Großteil überschwemmt. Der Platz und die Ressourcen auf dem Festland sind knapp geworden, und deshalb werden künstliche Menschen, sogenannte "Mechas", als günstige und besonders sparsame Arbeitskräfte gebaut.

Die Forschung steht in der Entwicklung dieser Roboter vor einem Durchbruch. Der erste "Kind-Roboter", der auch lieben kann, ist beinahe fertig für die Serienproduktion. Testfamilie für den Prototyp "David" (Haley Joel Osment) ist das Ehepaar Monica (Frances O´Connor) und Henry Swinton (Sam Robards), deren Sohn seit mittlerweile 4 Jahren im Koma liegt.

Als David nach einer Gewöhnungsphase endlich als Sohn angenommen wird, und sich das Familienleben wieder etwas normalisiert hat, erwacht der natürliche Sohn Martin (Jake Thomas) aus dem Koma. Nach einigen Zwischenfällen entschließen sich Monica und Henry, David wieder zur Firma zurückzubringen, was für ihn die Vernichtung bedeutet. Doch auf dem Weg zur Fabrik übermannen Monica die Muttergefühle und sie setzt David im Wald aus. Der macht sich daraufhin auf die Suche nach der "blauen Fee" aus Pinocchio, von der er sich die Verwandlung in einen echten Jungen erhofft...
Kritik:

Eigentlich war der Stoff von A.I. das letzte Projekt von Stanley Kubrick (Shining, Full Metal Jacket), der 1999 starb. Steven Spielberg (E.T., Indiana Jones 1-3)übernahm die Story und das Ergebnis ist meiner Meinung nach extrem enttäuschend. Erstens ist der Film schlicht und ergreifend zu langatmig, zweitens drückt besonders die Musik dermaßen auf die Tränendrüse, dass es kaum auszuhalten ist, und drittens wimmelt es in A.I. nur so vor Ungereimtheiten.

Die Konstruktion von David z.B. ist derartig unausgereift, dass es den Eltern schier unmöglich ist, ihn ernsthaft als Kind anzunehmen. Wer baut einen Roboter, der nicht blinzelt, der Mutter permanent nachläuft, nicht schwimmen kann, nicht wächst, nicht ißt, nichtmal zu einer anständigen Schlafsimulation fähig ist und sofort durchbrennt, wenn er ein paar Gabeln Spinat zu sich nimmt? Alles Dinge, die es den Eltern nicht gerade einfach machen, David zu akzeptieren. Ok, David sollte eigentlich ein Prototyp sein, aber auch bei einem solchen Modell sollten derartig auffällige Fehler nicht vorkommen...

Haley Joel Osment (Sixth Sense, Das Glücksprinzip) und Jude Law (Der talentierte Mr. Ripley, Duell - Enemy at the gates) spielen sehr überzeugend. Allerdings ging mir persönlich nach über zwei Stunden der unglaublich leidende Gesichtsausdruck von David gehörig auf den Wecker. In Kombination mit dem, von Spielberg bis zum Erbrechen wiederholten, Stilmittel der "Gegenlichtaufnahme" wurde das Ganze auf Dauer noch nerviger...

Vielleicht hab ich den Film ja einfach nicht verstanden und bewerte hier nur die Oberflächlichkeiten. Es wäre ja nicht so, dass Kubricks Filme, und von dem stammt ja zumindest das Skript, immer einfach zu verstehen wären. Es geht hier um das Verhältnis Mensch - Maschine und um die Entwicklung desselben. In dieser Hinsicht gibt der Film sicher einige gute Ansätze zum Drübernachdenken und hält dem Menschen einen Spiegel vor Augen. Mein Problem ist aber einfach die Umsetzung.

Besonders zum Schluß hin, der ein extremes Beispiel für Spielbergschen Kitsch ist, entstehen ziemlich öde Längen. Uber den Schluß im allgemeinen läßt sich ja streiten, meiner Meinung nach wäre (für die, die den Film gesehen haben) ein Ende im Eis besser gewesen. So aber gibts Mal wieder ein Happyend, es is ja schließlich ein Hollywoodstreifen. David darf zufrieden sterben und seine Mami hat endlich "Ich hab dich lieb" zu ihm gesagt. Warum muß so etwas sein? Warum nicht einmal ein negative, depressives Ende? In diesem Fall würden mehr Leute betroffen aus dem Kino gehen und noch etwas länger über die Aussage von A.I. nachdenken...
Vergleich: Der 200 Jahre Mann
Gesamtnote 4 Joe Fazit: Guter Ansatz - Spielbergsche Umsetzung

Kommentare:

Name: NeoTrust
Titel: Re: A.I. - Künstliche Intelligenz

Inhalt:
Dieser Film ist sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo langweilig und öde, dass ich wavor warnen muss.
Wer also nicht unbedingt ins Koma fallen will,der gucke diesen Streifen nicht!!!
Fazit: Schmeiß weg den Scheiß


Name: Tuvok
Titel: Filmkritik: A.I. - Künstliche Intelligenz

Inhalt:
A.I. Künstliche Intelligenz


Der Film hat Ähnlichkeiten mit

„ Uhrwerk Orange „, „ Blade Runner „, „ 2001 – Odyssee im Weltraum „, „ Terminator 2 „, „ Total Recall – Die Totale Erinnerung „, „, Flucht ins 23. Jahrhundert „, „, Matrix „ „ Titan A.E „, „ Waterworld „,
„ Der 200 Jahre Mann „

Er... (Kommentar aufklappen)
Name: Anonymous
Titel: Re: A.I. - Künstliche Intelligenz

Inhalt:
Den Film „A.I.- Artificial Intelligence“ kann ich getrost als den besten Film bezeichnen, den ich jemals gesehen habe.
Wer diesen Film als „langweilig“, „öde“ oder sogar „zum Erbrechen“ bezeichnet ist ein... (Kommentar aufklappen)
Name: funny ringtones
Titel: funny ringtones

Inhalt:
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