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1. Asterix bei den Olympischen Spielen
2. Das Vermächtnis des geheimen Buches
3. Keinohrhasen
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Zwei glorreiche Halunken
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15 Minuten Ruhm
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15 Minutes
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USA
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2001
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121 Min Min
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| Regisseur: John Herzfeld
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| Schauspieler: Robert De Niro, Edward Burns, Oleg Taktarov, Karel Roden, Kelsey Grammer, Avery Brooks, Vera Farmiga
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| Genre: Actionkrimi
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| Verleih:
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| Homepage: www.15minutenruhm.de
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Handlung
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Besetzung
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Action
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Spannung
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Humor
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Realitätsnähe
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Inhalt:
Zwei osteuropäische Bankräuber reisen nach ihrer Entlassung nach Amerika, um ihren Anteil an der Beute von dem dort versteckten Dritten im Bunde zu holen. Als sie erfahren, dass dieser das ganze Geld bereits verprasst hat, bringt der jähzornige Emil seinen Freund und dessen Frau um, während der filmbegeisterte Oleg die Tat auf Video aufnimmt. Das zwecks Spurenbeseitigung gelegte Feuer, bei dem ein ganzes Wohnhaus abbrennt, ruft neben dem berühmten Cop (Robert De Niro) der Mordkommission auch einen jungen Brandstiftungsexperten (Edward Bruns) auf den Plan. Nach anfänglichen Kompetenzstreitigkeiten nähern sich die beiden aneinander an, um den Fall gemeinsam zu lösen, u.a. mit Hilfe der Medien.
Die beiden Mörder werden inzwischen auf der Suche nach der Zeugin des ersten Mordes zu Serientätern. Sie entwickeln einen perfiden Plan: sie wollen einen besonders bestialischen Mord an einem Prominenten wie gewohnt filmen und die Videokassette dann meistbietend an die Fernsehanstalten verkaufen, sich medienwirksam verhaften lassen, um berühmt zu werden, und dann von einem mittels Fernsehgeldes gekauften Anwalt sich wegen Geisteskrankheit rauspauken lassen. Und wer läge als Opfer näher als der Cop, der sich sowieso an ihre Fersen geheftet hat?...
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Kritik:
Wer die Inhaltsangabe so weit liest, erwartet die alte Hollywood-Geschichte: alter Cop wird von Gangstern, die er verfolgt, selbst geschnappt und junger Partner rettet ihn im letzten Moment. Doch weit gefehlt! Ausnahmsweise haben sich die Drehbuchautoren etwas Neues einfallen lassen – nach dem Motto: Selbst ist der Mann! Allein dafür gebührt dem Film schon ein großer Bonuspunkt.
Ungewöhnlich für Hollywood auch die starke Medienkritik.
Durch die Bank hervorragend agieren die Schauspieler; insbesondere Edward Burns kann durchaus mit Robert De Niro mithalten. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch die Regie, die die Hauptpersonen jeweils mit einer witzigen, einem großen Knall ähnelnden Szene einführt, insbesondere De Niro im Eiswasser.
Leider wurde zu wenig auf die Details geachtet. Wie kann man beispielsweise einen mit Handschellen an einen Baum Gefesselten komplett ausziehen?! Dies ist nur ein Beispiel. Auch die zahlreichen mit der Handkamera verwackelten Szenen, oftmals noch mit technischen Spielereien wie Farbfilter, stören mich. Leider wird dies immer mehr Mode, auch wenn es zu manchen Filmen durchaus passen mag. Aber wenn ich ins Kino gehe, erwarte ich solides Handwerk und kein amateurhaftes Heimkino. Insgesamt aber nur eine Kleinigkeit in einem herausragenden Film.
Zum Schluss noch eine selbstkritische Anmerkung: der Film zeigt in sehr drastischer und erschreckender Weise die Auswüchse der Medienwelt und wozu diese – hauptsächlich in den USA, aber nicht nur – fähig ist. Sie produziert durch ihre Sensationsgier Verbrecher – das wurde schon oft kritisiert. Meine Frage nun: Warum machen Medien Verbrecher zu Berühmtheiten? Wegen der Quote. Auch wenn wir den Fernsehleuten im Film wegen ihres pietätlosen Umgangs mit den Verbrechen gern eins reinhauen würden: Sind nicht wir Fernsehzuschauer auch ein bisschen mit Schuld, indem wir nach solchen Sendungen hungern – getreu dem Motto: “Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“? Im Grunde bedient auch dieser Film gerade das, was er anprangern will: die Sensationsgier der Menschen.
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| Vergleich: Der Morgen stirbt nie, TV-Nachrichten
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MFey |
Fazit: Ein ungewöhnlicher, herausragender Thriller
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